Ökostrom Vergleich 2022 - So gestalten Sie Ihre Stromversorgung nachhaltiger

Was ist Ökostrom?

Unser Ökostrom Vergleich ist Ihr zuverlässiger Ratgeber rund um eine nachhaltigere Energieversorgung. Wir haben für Sie zusammengefasst, welche Vor- und Nachteile es rund um grüne Energie zu beachten gibt, aus welchen Quellen nachhaltiger Strom bezogen werden kann und zwischen welchen Ökostrom-Anbietern Verbraucher wählen können. Zudem zeigen wir Ihnen, wie Sie in nur 3 Schritten Ihren Stromversorger wechseln können.

Ökostrom Vergleich durchführen und:

  • Den besten Ökostrom Anbieter bestimmen
  • Ihre Stromversorgung nachhaltiger gestalten
  • Zum Klimaschutz beitragen
  • Unabhängiger Vergleich der Anbieter

Ökostrom Vergleich 2022 - So gestalten Sie Ihre Stromversorgung nachhaltiger

Die Nachfrage nach nachhaltig erzeugtem Strom steigt zunehmend an - und das nicht ohne Grund, stellt doch die Energiewende eines der zentralen Themen unserer Zeit dar. Wir stellen Ihnen in diesem Ratgeber alle wichtigen Infos rund um grünen Strom, sowie eine Übersicht über empfehlenswerte Ökostromanbieter zusammen - so können Sie sichergehen, dass Sie mit dem von Ihnen ausgewählten Tarif auch wirklich echten Ökostrom beziehen und Ihren Beitrag zu einer nachhaltigeren Zukunft leisten.

Was ist Ökostrom?

Als Ökostrom wird Strom bezeichnet, der aus nachhaltigen Energiequellen gewonnen wird. Diese sogenannten “erneuerbaren Energien” entstammen keinen Stromquellen, die die Umwelt belasten, sondern machen sich die natürlichen Energiequellen der Natur - wie etwa Wind, Wasser und Erdwärme - zu Nutzen. Anders als beim konventionellen Strom wird bei Ökostrom also die Umwelt geschont und das tägliche Leben so deutlich nachhaltiger gestaltet. 

Was sind Vor- und Nachteile von Ökostrom?

Wie jede Stromart birgt auch Ökostrom gewisse Vor- und Nachteile. Einen Überblick der wichtigsten Punkte, die in diesem Bereich zu beachten sind, bieten Ihnen die folgenden Abschnitte:

Welche Vorteile bietet Ökostrom?

Die Vorteile von Ökostrom überwiegen unserer Einschätzung nach weit seine Nachteile. So können Haushalte, sich solch “grünen” Strom beziehen, zum Beispiel von den folgenden Vorteilen profitieren:

  • Seinen Haushalt mit Ökostrom zu versorgen bedeutet, deutlich nachhaltiger zu leben. Dies geht mit einem deutlich reduzierten CO2-Ausstoß einher, der die Umwelt schützt und deutlich weniger zum Klimawandel beiträgt. Je nach Anbieter und Energieerzeugungsart liegt die CO2-Ersparnis sogar bei bis zu 90%.
  • Die Nutzung von Ökostrom setzt ein politisches Zeichen für eine nachhaltigere Lebensweise und ermutigt Mitmenschen, sich dieser Bewegung anzuschließen - denn nur gemeinsam ist es möglich, dass Deutschland klimaneutral wird.
  • Die Zeiten, in denen Ökostrom deutlich teurer war als herkömmlich hergestellter Strom, gehören der Vergangenheit an - mittlerweile ist Ökostrom teilweise sogar deutlich günstiger.

Welche Nachteile sind zu beachten?

Die Nachteile von Ökostrom sind relativ schnell aufgezählt - denn eigentlich sollten Verbraucher lediglich darauf achten, dass sie auch wirklich nachhaltigen Strom beziehen:

  • Sicherstellen sollten Verbraucher in jedem Fall, dass sie auch wirklich echten Ökostrom beziehen - denn bei weitem nicht jeder Anbieter, der grünen Strom bewirbt, bietet auch tatsächlich nachhaltigen Storm an. Eine gute Richtlinie für echten Ökostrom sind unabhängige “Grüner-Strom-Label”, vergeben etwa durch den TÜV Nord, TÜV Süd und Ok-Power.
  • Ökostrom ist nicht immer automatisch besser für die Umwelt - während diese Art von Strom stets die CO2-Produktion deutlich reduziert, haben gewisse “grüne” Energiegewinnungsmethoden negative Auswirkungen auf die Umwelt. Wasserkraftwerke, zum Beispiel, können den Ökosystemen der Gewässer schaden, die sie nutzen, um Energie zu erzeugen.

Welche sind die günstigsten Anbieter für Ökostrom?

Mittlerweile gibt es viele Ökostromanbieter, zwischen denen Verbraucher wählen können. Doch wo ist wirklich günstiger Ökostrom zu beziehen? In jedem Fall lohnt sich ein Vergleich der Konditionen, die Versorger ihren Kunden bieten. Bei einem solchen Vergleich sollte in jedem Fall das Gesamtpaket des jeweiligen Stromanbieters analysiert werden - also nicht nur etwaige Neukundenangebote, sondern die Tarifkonditionen insgesamt, auch über einen längeren Zeitraum hinweg. Verschiedene Ökostromanbieter weisen bei diesen Konditionen teils große Unterschiede auf, die über einen längeren Zeitraum hinweg schnell eine beträchtliche Summe ausmachen können.

Ein Ökostrom Vergleich mit Hilfe eines Vergleichsrechners, wie wir ihn auf unseren Seiten anbieten, ist in diesem Bereich besonders praktisch - denn ein solcher Tool erspart Ihnen durch einen besonders schnellen und einfachen Vergleich viel Arbeit, die Sie sonst manuell erledigen müssten. Zudem stellt ein Vergleich mit unserem Rechner sicher, dass Ihnen kein interessanter Ökostromanbieter entgeht, und Sie einen umfassenden Überblick über den Gesamtmarkt erhalten. Zudem stellen unsere rigororsen Vergleichskriterien sicher, dass Sie am Ende auch wirklich echten Ökostrom beziehen.

Welche Quellen von Ökostrom gibt es?

Anders als herkömmlicher Strom wird Ökostrom aus Quellen gewonnen, die ökologisch vertretbar sind. Die Auswahl an erneuerbaren Energiequellen ist heutzutage sehr groß - dies ist nicht zuletzt durch die stetig steigende Nachfrage nach so gewonnenem Strom bedingt. 

Dabei kommt besonders den regenerativen Energiequellen eine große Bedeutung zu - denn nur durch einen Fokus auf diese Energiequellen können Verbraucher sicherstellen, dass sie auch wirklich nachhaltigen Ökostrom beziehen. Besonders die neuen Stromanbieter, die sich auf Ökostrom spezialisiert haben, nutzen primär solch ökologische Energiequellen.

Ökostromanbieter beziehen die Energie, die sie an ihre Kunden liefern, jedoch aus diversen Quellen. Echten Ökostrom können Verbraucher unter anderem aus den nachfolgenden Energiequellen beziehen:

Photovoltaik-Anlagen

Photovoltaik-Anlagen werden dazu genutzt, Sonnenlicht in als Strom nutzbare Energie umzuwandeln. Häufig werden solche Anlagen in Einzelhaushalten installiert und sind dort häufig auf Dächern oder anderen Außenflächen zu finden. Der Bau neuer Anlagen wird zunehmend vorangetrieben und hat sich zu einem regelrechten “Trend” entwickelt.

Die Solarzellen, die in den einzelnen Photovoltaik-Modulen enthalten sind, wandeln Sonnenenergie in Strom um, der durch Verbraucher genutzt werden kann. Im Gegensatz zu anderen ökologischen Energiegewinnungsmethoden können Photovoltaik-Anlagen durch einzelne Personen genutzt werden, um das Leben nachhaltiger zu gestalten. Dies macht diese Energiegewinnungsmethode einzigartig und für viele Menschen sehr attraktiv.

Windenergie

Mit Windenergie sind wohl die meisten Menschen vertraut - und das nicht zuletzt aufgrund von Windrädern, die auch in der Bundesrepublik zunehmend verbreitet sind. Dabei nutzt die Windenergie die natürlich vorkommende Strömungsenergie der Luft. Diese Strömungen führen dazu, dass Teile der Windenergiegewinnungsanlage - meist Rotorblätter - bewegt werden. Dies führt mit Hilfe eines Generators zu einer Energiegewinnung.

Energie aus solchen “neuen Kraftwerken” ist deutlich “grüner”. Dies liegt daran, dass Wind natürlich vorkommen ist und anders als andere Energiequellen nicht endlich ist, sich also immer wieder automatisch erneuert. Windanlagen findet man dabei an den verschiedensten Orten - von der Wiese nebenan bis zu sogenannten “Offshore Anlagen”, die auf offener See betrieben sind und dort besonders effektiv arbeiten.

Wasserenergie

Wasserenergie zählt zu den bereits seit sehr langer Zeit benutzen Energiegewinnungsverfahren, das in den letzten Jahren so verfeinert wurde, dass es heute vergleichsweise große Mengen an Strom produzieren kann. Wasserstromkraftwerke zählen wohl auch deshalb mit zu den beliebtesten Ökostromgewinnungsanlagen.  Solch regenerative Kraftwerke wandeln die Bewegunsenergie von fließendem Wasser in Strom um. Besonders weit verbreitet sind sie in nördlichen Ländern, wie etwa Norwegen, die so auch maßgeblich zur Energieversorgung Deutschlands beitragen. 

Erdwärme

Erdwärme-Anlagen nutzen die natürlich vorkommende Energie der tieferen Erdschichten für sich. Diese Energie liegt in Form von Wärme vor und kann zum Heizen von Wohnungen oder Häusern genutzt werden. Auch bei Erdwärme handelt es sich um eine besonders ökologisch sinnvolle Art der Energiegewinnung, die gut von individuellen Haushalten einzusetzen ist und sich nicht ohne Grund an einer zunehmenden Beliebtheit erfreut.

Nach welchen Kriterien sollte Ökostrom verglichen werden?

Ein Ökostrom Test kann genaueren Aufschluss darüber geben, mit welchen Anbietern Verbraucher im Schnitt am zufriedensten sind. So vergleicht zum Beispiel die Stiftung Warentest regelmäßig verschiedenste Anbieter - aktuelle Vergleiche können auf der Website der Stiftung eingesehen werden.

Auch ein Ökostrom Preisvergleich hilft dabei, unter der Fülle von Angeboten dasjenige herauszufiltern, das das beste Preis-Leistungsverhältnis bereithält. Hier ist der von uns angebotene Vergleichsrechner besonders hilfreich.

Bedeutung von Ökostrom im Strommix

Auch, wenn Haushalte eigentlich einen Ökostrom Tarif gebucht haben: Dem Strom erneuerbarer Energien wird, bevor er bei Verbrauchern ankommt, Strom aus anderen Quellen beigemischt. Verbraucher beziehen also einen regelrechten “Strommix”, der nicht immer ausschließlich aus erneuerbaren Energien besteht - selbst dann, wenn explizit ein Ökostrom Tarif gewählt wurde.

Stromanbieter, die selbst Energie erzeugen, speisen diesen Strom in das Netz ein. Von dort aus wird dieser ortsnah an Haushalte geliefert, die gerade Strom verbrauchen. Dieser Umstand ist dadurch bedingt, dass Strom nicht effektiv gespeichert werden kann, wenn er einmal gewonnen ist, und somit ortsnah verbraucht werden muss. Dadurch entsteht ein “Strommix”, der sowohl aus nachhaltigem, als auch herkömmlichem Strom besteht. Über diesen Umstand sollten sich Verbraucher natürlich bewusst sein. Trotzdem sollte auch beachtet werden, dass durch den Kauf von Ökostrom, unterstützt durch die individuelle Kaufkraft, ein nachhaltiges Zeichen gesetzt wird, das dabei hilft, den Strommarkt langfristig grüner auszurichten.

Zertifizierungen für grünen Strom

Verbraucher, die einen Tarif für Ökostrom suchen, sollten darauf achten, dass der gewählte Anbieter einen unabhängigen Zertifizierungsprozess durchlaufen hat - denn nur so kann sichergestellt werden, dass Verbraucher auch wirklich echten Ökostrom geliefert bekommen.

Welche Label für grünen Strom gibt es?

Es gibt mehrere unabhängige Zertifizierungen für Ökostrom, die Versorger für die nachhaltige Erzeugung und Weiterleitung erneuerbarer Energien auszeichnen. Während Verbraucher konventionellen Strom oft aus Quellen beziehen, die die Umwelt nachhaltig schädigen, sorgen die sogenannten erneuerbaren Energien für eine nachhaltigere Lebensweise. Jedoch sollte unbedingt sichergestellt werden, dass der bezogene Strom auch tatsächlich so nachhaltig ist, wie durch den Versorger angegeben. Die oben angesprochenen Zertifizierungen für echten Ökostrom geben Verbrauchern ein Gefühl von Sicherheit bezüglich der Nachhaltigkeit des bezogenen Stroms. Die wichtigsten der Anbieter finden Sie zusammengefasst in der nachfolgenden Aufstellung:

Ökostrom Siegel von TÜV Süd und TÜV Nord

Sowohl TÜV Süd, als auch TÜV Nord haben es sich zur Aufgabe gemacht, besonders nachhaltig arbeitende Ökostrom-Anbieter auszuzeichnen. So stellt die Zertifizierung bei diesen Anbietern sicher, dass der Versorger seinen Strom zu 100% aus erneuerbaren Energiequellen bezieht. Auch die Transparenz gegenüber Kunden, sowie die Förderung des weiteren Ausbaus der ökologischen Energie-Infrastruktur wird mit diesen Siegeln sichergestellt.

OK-Power-Siegel

Das Ökostrom Siegel, das durch OK-Power vergeben wird, zeichnet sich durch rigorose Vergleichskriterien und eine äußerst hohe Transparenz aus - denn die Maßstäbe, die dem OK-Power-Gütesiegel zu Grunde liegen, werden bei den jeweiligen Versorgern genauestens überprüft.

Dabei sind die Kriterien, die dem OK-Power-Label zu Grunde liegen, die folgenden:

  • Der Strom des Anbieters muss 100% erneuerbaren Energien entstammen.
  • Der Versorger darf auf keinen Fall ein finanzielles Interesse an dem Erfolg von Kohle- und Atomkraftwerken haben.
  • Der Anbieter muss den Ausbau von erneuerbaren Energiegewinnungsmethoden auch für die Zukunft weiter vorantreiben.

Das “OK-Power-Plus” Siegel setzt sogar noch strengere Kriterien an und empfiehlt sich so für Nutzer, die ihre Energie in einer besonders nachhaltigen Art und Weise beziehen möchten.

Grüner-Strom-Label

Das sogenannte “Grüner-Strom-Label” wurde durch diverse Umweltverbände gegründet. Eine Zertifizierung dieses Verbands stellt sicher, dass der angebotene Strom komplett aus erneuerbaren Energien besteht. Auch müssen Versorger nachweisen, dass sie je gelieferter Kilowattstunde Strom einen gewissen Betrag in den Ausbau der nachhaltigen Energie-Infrastruktur investieren. Aufgrund dieser rigorosen Kriterien sollte das Grüner-Strom-Label als verlässlicher Partner in der Zertifizierung der Ökostromanbieter unbedingt beachtet werden.

Zwischen diesen Anbietern für Ökostrom können Sie wählen

Von EWS Schönau bis Greenpeace Energy - Viele Stromanbieter haben auf die deutlich gestiegene Nachfrage für nachhaltigen Strom reagiert und bieten mittlerweile sogenannte “grüne” Tarife an. Jedoch gibt es auch einige Anbieter, die sich gänzlich der nachhaltigen Stromversorgung widmen und ihre Kunden nur mit Ökostrom beliefern. Einige “echte Ökostromanbieter” haben wir in den folgenden Abschnitten für Sie zusammengestellt.

Greenpeace Energy

Greenpeace ist der Ökostrom-Anbieter der bekannten Gruppe von Aktivisten, die seit Jahren für ein nachhaltigeres Leben wirbt. Dieser Anbieter läuft auch unter dem Namen “Green Planet Energy” und garantiert, dass der bezogene Strom in keinem Fall aus Atom- und Kohlekraftwerken bezogen wird. Neben regulärem Haushaltsstrom bietet Green Planet Energy auch attraktive Konditionen für Wärme- und Mobilstrom an. Bei einem Ökostrom Vergleich sollte Greenpeace Energy deshalb in jedem Fall berücksichtigt werden. 

Enspire Energie

Auch Enspire Energie bietet diverse Ökostrom-Tarife an. Dabei zeichnet sich dieser Stromanbieter besonders durch eine nachhaltige Arbeitsweise, sowie ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis aus. Enspire Energie garantiert dabei, dass der Strom dieses Anbieters zu 100% aus Wasserkraft bezogen wird. Zudem wird mit einer 12-monatigen Preisgarantie und Förderungen für energieeffiziente Haushaltsgeräte, sowie Photovoltaik-Anlagen geworben.

BayWa Ökoenergie

BayWa Ökoenergie garantiert seinen Kunden, dass Strom zu 100% aus nachhaltigen Energiequellen bezogen wird. Auch bietet dieses Anbieter Preisgarantien, sowie relativ kurzfristig ausgelegte Kündigungszeiträume.

Naturstrom AG

Die Naturstrom AG ist ein Stromanbieter, der seine Energie zu 100% aus Wind, Wasser und Sonnenlicht bezieht. Die Konditionen dieses Anbieters sind äußerst fair - sowohl, was die Vertragslaufzeiten angeht, als auch die Kosten für den bezogenen Strom. Auch deshalb sollte die Naturstrom AG bei einem Anbietervergleich unbedingt beachtet werden. 

Elektrizitätswerke Schönau

Die Elektrizitätswerke Schönau, auch EWS Schönau genannt, bietet verschiedene Tarife an - wie etwa für regulären Haushaltsstrom, oder auch für die e-Mobilität. Insgesamt zeichnen sich die EWS Schönau somit bereits seit Jahren durch eine besonders nachhaltige Arbeitsweise aus, und stechen somit als besonders umweltbewusster Stromanbieter hervor.

Auch bei diesem Anbieter wird die Energie aus 100% erneuerbaren Energiequellen bezogen - dies ist unter anderem durch das Ok-Power Gütesiegel und den TÜV Nord bestätigt.

Wie läuft der Wechsel zu einem neuen Anbieter ab?

Den Stromanbieter zu wechseln, muss heute nicht mehr mit einem großen Aufwand verbunden sein. Im Gegenteil - den Versorger zu wechseln ist so einfach wie nie. In den folgenden Abschnitten haben wir zusammengefasst, wie Sie Ihren Stromanbietern in nur 4 Schritten wechseln können:

Schritt 1 - Stromanbieter vergleichen

Am Anfang eines jeden Stromwechsels steht die Wahl des zukünftigen Versorgers. Um hier sicherzugehen, einen günstigen Tarif mit besonders nachhaltiger Arbeitsweise des Anbieters gewählt zu haben, empfiehlt sich ein Vergleich, wie wir ihn auf unseren Seiten anbieten. Dies ermöglicht es Ihnen, hunderte von Anbietern anhand von individuell ausgewählten Kriterien innerhalb von wenigen Sekunden zu vergleichen.

Schritt 2 - Versorgungsvertrag abschließen

Haben Sie sich für Ihren zukünftigen Versorger entschieden, können Sie den neuen Versorgungsvertrag unterzeichnen. Der von Ihnen gewählte Anbieter kümmert sich dann in der Regel um die Kündigung Ihres bestehenden Tarifs. Selbst kündigen müssen Sie nur, wenn Sie ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen möchten. Dies steht Ihnen zum Beispiel im Fall eines Umzugs an eine neue Adresse zu. 

Schritt 3 - Die Kündigungsfrist abwarten und zum neuen Versorger wechseln

Haben Sie Ihren neuen Versorger ausgewählt und einen Vertrag abgeschlossen, müssen Sie nach der Kündigung, die üblicherweise durch den zukünftigen Versorger vorgenommen wird, nur noch abwarten, bis Ihr bisheriger Vertrag ausläuft. Nach dieser Frist beziehen Sie Ihre Energie von Ihrem neuen Versorger - im Alltag und beim Gebrauch von Elektrogeräten merken Sie von diesem Wechsel jedoch nichts.

Was ist Ökostrom?

Die CO2-Emission, die durch die Erzeugung einer bestimmten Energieform erzeugt werden, sind ein wichtiges Kriterium dafür, wie nachhaltig eine Energieversorgung aus diesen Quellen ist.

Im Idealfall ist Strom CO2-neutral - es werden also gar keine Treibhausgase bei der Energiegewinnung erzeugt. Dies ist jedoch bei weitem nicht bei allen regenerativen Energien der Fall.

Die Stiftung Warentest vergleicht regelmäßig diverse Ökostromanbieter. Für aktuelle Testergebnisse empfehlen wir, die Website des Instituts zu Rate zu ziehen.

Günstigen Ökostrom bieten mittlerweile äußerst viele Stromversorger an - so etwa BayWa Energy, Green Planet Energy, oder die Elektrizitätswerke Schönau. Welcher Anbieter am besten zu Ihren individuellen Bedürfnissen passt, erfahren Sie mit Hilfe eines Ökostrom Vergleichsrechners, wie wir Ihn anbieten.

Die sogenannte “EEG-Umlage” ist aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz entstanden und wurde entworfen, um den Umstieg auf erneuerbare Energien in der Bundesrepublik zu finanzieren. Dies soll den Ausbau von Erneuerbaren-Energien-Anlagen vorantreiben, die die Energieversorgung in Deutschland “grüner” gestalten.

Sogenannter EEG-Strom wird aus besonders nachhaltigen Quellen bezogen. Dies ist zuweilen mit höheren Produktionskosten verbunden, die durch die EEG-Umlage auf viele Verbraucher umgelegt werden und so deutlich günstiger werden.

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, den Stromverbrauch zu reduzieren. Mitentscheidend ist zum Beispiel die Bauart und Wärmeisolierung der Wohnung oder des Hauses, die mit Strom versorgt und eventuell geheizt werden. Auch das individuelle Nutzverhalten von Elektrogeräten spielt eine zentrale Rolle im Gesamtverbrauch.

Effektive Möglichkeiten, den Stromverbrauch mit Anpassungen des individuellen Nutzverhaltens zu reduzieren, sind zum Beispiel eine geringere Nutzung von Elektrogeräten insgesamt, Kaufentscheidungen für besonders nachhaltige Geräte, oder ein Abschalten des Stand-By Modus’, in dem Geräte zwar abgeschaltet sind, jedoch trotzdem Energie verbrauchen.

Strom wurde im großen Maße traditionell aus eher weniger umweltverträglichen Quellen gewonnen - zu diesen Quellen zählen zum Beispiel Erdgas, Kohle und Atomkraft.

Bei der sogenannten Kraft-Wärme-Kopplung handelt es sich um ein Verfahren, dass gleichzeitig Wärme und Strom erzeugt. Dies macht den Energie- und Wärmegewinnungsprozess deutlich effektiver, und schont so Ressourcen. Jedoch sind die Kraftwerke, die für die gleichzeitige Wärmegewinnung genutzt werden, nicht immer nachhaltig, sondern nutzen häufig fossile Brennstoffe und ähnlich wenig “grüne” Methoden zur Energiegewinnung.