Handyvertrag für Geschäfskunden im Vergleich 2022

Wie finde ich einen Business-Handyvertrag?

Handyvertrag Geschäftskunden - In unserem Vergleich erfahren Sie, was Sie rund um diese Art von Mobilfunkvertrag beachten sollten. Wir stellen Ihnen die verfügbaren Vertragsmodelle sowie Leistungen mit ihren Vor- und Nachteilen vor und geben Ihnen zudem einen Überblick über die verfügbaren Konditionen. Sie finden in unserem Vergleich ebenfalls Informationen über den Abschluss und die Kündigung eines Geschäftskunden-Handyvertrags. Unser Vergleichstool bietet Ihnen zudem die Möglichkeit, mit möglichst wenig Aufwand ein günstiges Angebot mit sehr guten Leistungen zu finden - völlig kostenlos und unverbindlich.

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Was sollte ich rund um Handyverträge für Geschäftskunden wissen?

Smartphones sind aus der Geschäftswelt heute nicht mehr wegzudenken - das Erledigen mancher Aufgaben ist ohne mobile Endgeräte häufig schlicht nicht möglich. Auf eine Vernetzung mit Kollegen, Kunden und weiteren Kontakten in der Branche kann kein Unternehmen mehr verzichten. 

Jedoch werden reguläre Handytarife in der Regel den Anforderungen der Geschäftswelt nicht gerecht. Spezielle Leistungen, die für Unternehmen wichtig sind, jedoch für Verbraucher keine Priorität darstellen, werden in solch regulären Tarifen häufig nicht geboten. Beispielsweise bieten viele Firmentarife eine kostenfreie Multi-SIM-Option, während die Nutzung mehrerer Karten unter einer Nummer bei regulären Tarifangeboten meist gebührenpflichtig oder erst gar nicht möglich ist. 

Mobilfunkanbieter bieten deshalb bereits seit langem spezielle Tarife für Business-Nutzer an. Diese zeichnen sich unter anderem durch attraktive Kombiangebote für Telefonie, mobile Datennutzung und Textnachrichten aus. Moderne Endgeräte werden häufig kostengünstig zur Verfügung gestellt. Werden gleich mehrere solcher Firmenverträge abgeschlossen, wird häufig zudem ein Rabatt gewährt. 

Einige der Leistungen, die von Firmenkunden besonders geschätzt werden, sind zum Beispiel die folgenden:

  • Flatrates für internationale Telefongespräche und Textnachrichten
  • zusätzliche SIM-Handykarten
  • unbegrenztes bzw. sehr hohes LTE-Datenvolumen
  • persönliche Beratung
  • zusätzliche Business-Services (z.B. spezielle Geschäftskunden-Hotlines)

Genutzt werden können solche Tarife unter anderem von Selbstständigen, Gewerbetreibenden und eingetragenen Unternehmen. 

Unser Vergleichstool bietet Personen, die sich für einen Firmen-Mobilfunktarif interessieren, die Möglichkeit, kostenlos ein individuell zugeschnittenes Angebot zu finden. Dies ist in den folgenden vier Schritten möglich:

Schritt 1 - Anforderungen präzisieren

Wir empfehlen Unternehmen prinzipiell, zunächst die Anforderungen, die an den Mobilfunktarif bestehen, möglichst genau zu präzisieren. Die Bandbreite an verfügbaren Business-Handytarifen macht einen Vergleich ohne Vorbereitung sehr aufwändig und zeitintensiv. 

Bezüglich Ihrer Anforderungen an den künftigen Tarif sind nach unserer Auffassung besonders die folgenden Punkte wichtig:

  • Wie viele SIM-Handykarten benötigen Sie?
  • Soll das Highspeed-Datenvolumen unbegrenzt sein oder ist eine gewisse Anzahl an GB ausreichend?
  • Legen Sie Wert auf bestimmte Service-Leistungen, wie etwa eine persönliche Geschäftskunden-Hotline?
  • Auf welche Vertragslaufzeit möchten Sie sich einstellen?
  • Möchten Sie bestimmte Beschränkungen bezüglich der nutzbaren Leistungen einstellen?
  • Benötigen Sie eines oder mehrere Endgeräte im Rahmen Ihres Vertrags?

Zudem ist es für die Tarifauswahl wichtig, um welche Art von Unternehmen es sich bei dem zukünftigen Vertragsnehmer handelt. Unser Vergleich richtet sich primär an selbstständige Personen, die ihren Mobilfunkvertrag geschäftlich nutzen möchten, sowie an kleinere bis mittelständische Unternehmen. Für größere Betriebe stellen Anbieter häufig auf Anfrage personalisierte Angebote zusammen, mit denen die Kosten für die Mobilfunkleistungen weiter reduziert werden können.

Schritt 2 - Vergleichstool nutzen

Wissen Sie, welche Anforderungen an den Geschäftstarif bestehen, können Sie unser Vergleichstool nutzen, um einen passenden Tarif zu finden. Die Angebote, die Ihnen hier angezeigt werden, können Sie mit Hilfe unserer Suchmaske filtern. Personen, die nach speziellen Geschäftstarifen suchen, können dies im dafür vorgesehenen Feld angeben. Zudem bestehen diverse Optionen für eine personalisierte Suche, wie etwa die Angabe des Wunsches nach Zusatz-SIM-Karten. 

Schritt 3 - Bevorzugten Anbieter auswählen

Haben Sie Ihre Suchkriterien in unserem Tool angegeben, stellt Ihnen unsere Website eine Liste mit den verfügbaren Tarifangeboten zusammen. Um eine gezielte Suche zu ermöglichen, entsprechen diese Vertragsangebote Ihren Suchkriterien natürlich möglichst genau.

Bei den einzelnen Anbietern werden die Vertragskonditionen jeweils genau aufgelistet. So wird auf einen Blick klar, welche Leistungen für den monatlichen Grundpreis geboten werden. Möchten Sie eine persönliche Beratung bei einem Mobilfunkanbieter in Anspruch nehmen, können Sie die Kontaktdetails nutzen, die wir bei den einzelnen Angeboten zur Verfügung stellen.

Für Firmenkunden bestehen keine Beschränkungen für die Nutzung unseres Vergleichstools. Sie haben also die Möglichkeit, die verfügbaren Tarifangebote immer wieder zu vergleichen und so den bestmöglichen Vertrag zu finden. Unser Vergleich ist dabei stets kostenlos und bietet einen aktuellen Überblick über die verfügbaren Angebote.

Schritt 4 - Mobilfunkvertrag abschließen

Haben Sie sich für ein Tarifangebot entschieden, können Sie zum Vertragsabschluss übergehen. In diesem vierten Schritt ist es häufig notwendig, einen entsprechenden Nachweis über die geschäftliche Nutzung des Handytarifs zu erbringen. Details zu den möglichen Nachweisen finden Sie weiter unten in diesem Artikel. 

Für den Vertragsabschluss wird zudem noch die Kopie eines gültigen Ausweisdokuments von einer Person benötigt, die für die abschließende Firma vertretungsberechtigt ist. Liegt keine Vertretungsberechtigung vor, muss zusätzlich eine entsprechende Vollmacht eingereicht werden. 

Eine Rufnummernmitnahme kann in diesem vierten Schritt beantragt werden, falls dies gewünscht ist. Manche Anbieter bieten Neukunden hierfür sogar einen Bonus an. Die sogenannte “Portierung” der bestehenden Rufnummer muss zudem laut der aktuellen Gesetzeslage kostenfrei angeboten werden. Für die Rufnummernmitnahme sollten Sie Ihrem zukünftigen Mobilfunkanbieter in jedem Fall ausreichend Zeit lassen. Wir empfehlen, diese ca. zwei Monate vor dem Vertragsablauf zu beantragen. 

Um den Vertragsabschluss zu finanzieren, müssen zuletzt noch Details zur gewünschten Zahlungsweise angegeben werden. Bei der Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats ist dies zum Beispiel eine gültige Bankverbindung. Viele Anbieter akzeptieren jedoch auch alternative Zahlungsmittel, wie etwa Kreditkarten.

Haben Sie die erforderlichen Daten bereitgestellt, erhalten Sie abschließend einen Überblick über die allgemeinen Geschäftsbedingungen, die bei dem jeweiligen Anbieter gelten. Auch eine Zusammenfassung der Vertragsdokumente wird Ihnen hier zur Verfügung gestellt. Wir empfehlen, vor dem endgültigen Abschluss beides genau zu prüfen, um sich mit den Vertragskonditionen vertraut zu machen. Diese Dokumente sollten gut aufbewahrt werden, falls später Unklarheit über die vereinbarten Leistungen besteht.

Worauf kommt es bei Handyverträgen für Geschäftskunden an?

Die Leistungsmerkmale von privaten und geschäftlichen Handyverträgen unterscheiden sich prinzipiell kaum. Jedoch werden Firmenverträge oft anders genutzt als private Tarife, weshalb andere Leistungen angemessen sind. Im Folgenden finden Sie einen Überblick darüber, was Firmenkunden bei den einzelnen Vertragsmerkmalen beachten sollten. 

Mobilfunknetz

Das Mobilfunknetz ist für viele Kunden ein entscheidender Faktor bei der Wahl des Anbieters. Zwar gibt es in Deutschland eine große Auswahl an Telekommunikationsanbietern. Jedoch ist vielen nicht klar, dass es bundesweit lediglich drei Mobilfunknetze gibt, die von all diesen Anbietern gleichermaßen genutzt werden:

  • D1-Netz von Telekom
  • D2-Netz von Vodafone
  • E-Netz von Telefónica

Diese Netze werden von drei der größten Mobilfunkkonzernen Deutschlands unterhalten. In der Regel sind jedoch ausreichend Kapazitäten vorhanden, um diese an Drittanbieter weiterzuverkaufen. Dies erklärt auch die Vielzahl der verfügbaren Anbieter. 

Zwar besteht nicht immer eine Präferenz hinsichtlich des gewählten Mobilfunknetzes. Wird jedoch ein bestimmtes Netz bevorzugt, nimmt dies bei einem Vergleich einen hohen Stellenwert ein. In der Aufstellung unseres Vergleichstools wird deshalb immer angegeben, welches Mobilfunknetz der jeweilige Anbieter nutzt. 

Für Geschäftskunden ist zudem meist auch relevant, welche Verträge ein Anbieter mit internationalen Mobilfunkkonzernen für die Nutzung der dortigen Netze hat. Im Ausland können deutliche Unterschiede in der Netzqualität bestehen. Ist also abzusehen, dass das Geschäftshandy in einem bestimmten Land besonders oft genutzt wird, sollte geprüft werden, mit welchem Anbieter dort eine Nutzungsvereinbarung besteht. 

Surfgeschwindigkeit

Die maximal verfügbaren Surfgeschwindigkeiten sind ein wichtiges Kriterium bei der Tarifwahl. Dies gilt besonders für Business-Nutzer, die auf eine reibungslose Übertragung und eine schnelle Verfügbarkeit mobiler Daten einen besonders großen Wert legen. 

Das Produktinformationsblatt der Anbieter listet einzeln auf, welche Surfgeschwindigkeiten maximal möglich sind. Hierbei gibt die maximale Bandbreite an, welche Menge an Daten mobil pro Sekunde übertragen werden kann. Diesen Bandbreiten sind jeweils bestimmte Namen für Mobilfunkstandards und Klassen zugeordnet. Einen Überblick über die Bedeutungen der einzelnen Bandbreiten, Mobilfunkstandards und Netzklassen finden Sie in der folgenden Tabelle:

Maximale Bandbreite Mobilfunkstandard Klasse
56 kBit/s GPRS 2G
220 kBit/s EDGE 2G
376 kBit/s UMTS 3G
7,2 bis maximal 42,2 Mbit/s HSDPA 3G
21,6 bis maximal 500 Mbit/s LTE 4G
150 Mbit/s bis maximal 10 Gbit/s 5G 5G

Zum Ende des vergangenen Jahres wurde des UMTS-Mobilfunkstandard komplett abgeschaltet. Dies sollte Kapazitäten für den Ausbau des 5G-Netzes schaffen, welcher seither stark vorangetrieben wurde. 

Beachtet werden sollte, dass es sich bei den maximalen Surfgeschwindigkeiten auch wirklich nur um das maximal Mögliche handelt. Die letztendliche Geschwindigkeit hängt maßgeblich vom verwendeten Endgerät ab. Unterstützt ein Smartphone zum Beispiel den 5G-Standard nicht, nutzt ein unbegrenzter Highspeed-Tarif wenig. 

Zudem ist der Netzausbau vor Ort entscheidend für die letztendliche Surfgeschwindigkeit. Besonders in ländlichen Gebieten können häufig nicht die angegebenen Leistungen erreicht werden. Sind Sie sich unsicher, mit welcher Geschwindigkeit Sie aktuell surfen, können Sie das Messtool der Verbraucherzentralen nutzen. Werden ständig deutlich niedrigere Surfstandards erreicht als im Vertrag vereinbart, kann dies unter gewissen Umständen sogar einen Grund für eine außerordentliche Kündigung darstellen. 

Datenvolumen

Das Datenvolumen ist entscheidend für die Qualität der Mobilfunk-Internetnutzung. Es wird in der Regel in GB, also in Gigabyte, angegeben. Business-Angebote haben jedoch unterschiedliche Regelungen, wie verfahren wird, wenn das Datenvolumen komplett verbraucht ist. 

Eine Option besteht in einer Drosselung der Surfgeschwindigkeit auf einen Bruchteil des ursprünglichen Übertragungsstandards. Diese Drosselung bleibt dann bis zum Ende des Abrechnungszeitraums bestehen. Erst dann wird das Datenvolumen erneut aufgestockt. Alternativ kann zu einem Festpreis ein bestimmtes Kontingent an GB Datenvolumen kostenpflichtig hinzugebucht werden. 

Einige Anbieter nutzen jedoch die Option einer Datenautomatik. Hierbei wird das Highspeed-Volumen automatisch nach dem Verbrauch aufgestockt. Auch dies ist kostenpflichtig, jedoch haben Nutzer hier nicht die Möglichkeit, aktiv über den Kauf zu entscheiden. Verbraucherzentralen raten Privatkunden deshalb bereits seit langem, von der Nutzung solcher Tarife abzusehen. Für Business-Nutzer sind solche Mobilfunkangebote eher weniger zu empfehlen, da sie je nach den individuellen Nutzungsgewohnheiten zu einer wahren Kostenfalle werden können. 

Endgerät

Viele Anbieter haben für Business-Kunden spezielle Vergünstigungen bezüglich Smartphones, die mit den Geschäftstarifen genutzt werden können. So bietet T-Mobile aktuell zum Beispiel 20% auf den regulären Preis aller mobilen Endgeräte, sofern sie im Rahmen eines Business-Tarifs erworben werden. 

Als Alternative zum Leasing eines Endgeräts über den Mobilfunkanbieter bieten sich Firmen an, die sich auf die Bereitstellung von Hardware für Geschäftszwecke spezialisiert haben. Unter Umständen kann eine solche Option günstiger sein und sollte deshalb in jedem Fall verglichen werden. 

Laufzeit

Die Laufzeit gibt an, für welchen Zeitraum sich Kunden an einen Geschäftstarif binden. Die Mindestlaufzeiten betragen hier häufig 24 Monate. Jedoch sind auch Tarife mit geringeren Laufzeiten von 12 Monaten verfügbar. Einige Anbieter bieten sogar Tarifmodelle an, die jederzeit mit einer Frist von nur 4 Wochen gekündigt werden können. Zwar sind letztere häufig deutlich teurer, jedoch ist die Flexibilität, die solche Tarifangebote bieten, für Unternehmenskunden häufig sehr attraktiv und somit durchaus lohnenswert. Firmen, die sich eine größere Planungssicherheit wünschen, sind jedoch auch mit längeren Vertragslaufzeiten sehr gut beraten.

Zusatzleistungen

Da Unternehmenskunden für Mobilfunkanbieter sehr lukrativ sind, werben viele Firmen mit attraktiven Zusatzleistungen um diese Zielgruppe. Besonders beliebt sind zum Beispiel die folgenden Dienstleistungen:

Auslands-Flatrates

Immer häufiger werben Mobilfunkanbieter mit Auslands-Flatrates um Unternehmenskunden. Hört sich ein solches Tarifangebot erst einmal attraktiv an, sollten hier jedoch einige Aspekte beachtet werden. Zum einen sind Tarifangebote dieser Art häufig deutlich teurer als solche, die mit dieser Leistung nicht werben. 

Zum anderen müssen internationale Gespräche, bei denen sich alle Parteien innerhalb der Europäischen Union aufhalten, von allen Anbieter zu den gleichen Konditionen wie inländische Gespräche angeboten werden. Dies schreibt die derzeitige Gesetzeslage vor. Auch Mobilfunkverträge, die nicht mit einer Auslands-Flat werben, unterliegen dieser Regelung. 

Werden Anrufe bevorzugt ins EU-Ausland getätigt, bietet das Versprechen einer Auslands-Flat erst einmal keine Vorteile. Lediglich dann, wenn zusätzlich weitere Ländergruppen hinzukommen, können finanzielle Vorteile entstehen. 

Komplettangebote mit DSL- und Kabel-Verbindung

Einige Anbieter werben mit Komplettangeboten für Unternehmenskunden. In diesen sind dann nicht nur Mobilfunktarife, sondern auch Tarifangebote für die DSL- und Kabel-Verbindung enthalten. Nutzer solcher Verträge genießen häufig weitere Vergünstigungen und den Vorteil eines Rundum-Sorglos-Pakets aus einer Hand. Alle Angelegenheiten rund um die technische Vernetzung der Firma können dann über einen Anbieter abgewickelt werden. Die Kosten, die in diesem Rahmen anfallen, können in der Regel mit einer einzelnen Zahlung beglichen werden. 

Serviceportal für Unternehmenskunden

Die meisten Anbieter, die spezielle Unternehmenstarife haben, bieten auch ein Serviceportal speziell für diese Zielgruppe an. Hier wird eine individuelle Betreuung und ein verbesserter Kundenservice ermöglicht. Zum Beispiel sind die Antwortzeiten des Kundenservices oft deutlich zügiger.

Einige Anbieter haben kostenlose Austauschservices für defekte Geräte innerhalb von wenigen Stunden. Dies soll sicherstellen, dass der Unternehmenskunde stets geschäftlich verfügbar ist und nicht aufgrund eines defekten Endgeräts mit Einnahmeeinbußen rechnen muss. O2 ist ein solcher Anbieter. Der Mobilfunkkonzern bietet Unternehmenskunden den Austausch von defekten Geräten innerhalb von maximal 48 Stunden an.

Mengenrabatt

Einen Mengenrabatt gewähren einige Anbieter Unternehmenskunden, die mindestens 2 Mobilfunkverträge nutzen. Werden weitere Verträge abgeschlossen, sind noch größere Vergünstigungen möglich. 

Für größere Unternehmen, die eine Mitarbeiteranzahl von 10 überschreiten, gibt es häufig noch einmal weitere Tarifangebote. Diese sind dann in der Regel komplett individualisiert und bieten weitere gewünschte Serviceleistungen sowie noch günstigere Konditionen. 

Kostenfrei erhältliche zusätzliche SIM-Karten

Die Leistungen eines Unternehmenstarifs können bei einigen Anbietern zudem auf mehreren Endgeräten genutzt werden. Möglich ist dies mit mehreren SIM-Karten, die an einen Vertrag geknüpft sind. Dann können zum Beispiel die gebuchte SMS-Flat oder das Inklusiv-Surfvolumen auf mehreren Handys gleichzeitig genutzt werden. Dies ermöglicht es mitunter, an den Kosten für die Mobilfunknutzung zu sparen.

Boni

Viele Anbieter werben um Unternehmenskunden zudem mit speziellen Boni. Häufig wird mit Rabatten auf den monatlichen Grundpreis geworben. Wechselboni werden ebenfalls häufig angeboten und die Mitnahme einer bestehenden Aufnahme mit diversen Prämien belohnt. 

Welche Vor- und Nachteile bieten spezielle Angebote für Geschäftskunden?

Die oben erwähnten Leistungen sind für viele Firmen sehr interessant. Wirklich vorteilhaft sind sie jedoch nur dann, wenn insgesamt ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis geboten wird. Wir empfehlen, vor dem Vertragsabschluss generell die folgenden Vor- und Nachteile zu beachten:

Vorteile Nachteile
✅ exklusive Vorteile, wie zum Beispiel ein höheres Inklusiv-Datenvolumen zum gleichen Preis ❌ oft nur wirklich lohnenswert für größere Firmen
✅ spezielle Business-Hotlines ermöglichen einen außergewöhnlich guten Kundenservice ❌ Leasing der Endgeräte von Drittanbietern ist unter Umständen günstiger
✅ attraktive Kombi-Vorteile, wie zum Beispiel für Festnetz-Angebote und DSL-Tarife ❌ nicht alle Anbieter bieten alle Vorzüge; ein individueller Vergleich ist unverzichtbar
✅ vergünstigte Konditionen, wie zum Beispiel für die Auslands-Telefonie  
✅ für größere Firmen sind individuelle Tarifangebote verfügbar, die individuelle Dienstleistungen wie die Einrichtung von Cloud-Telefonanlagen bieten  

Bei der Vielzahl von verfügbaren Tarifangeboten ist es zudem schwierig, einen Überblick zu behalten. Die folgende Tabelle bietet deshalb einen ersten Eindruck von den möglichen Leistungen von Geschäftstarife

Tarif monatlicher Grundpreis Inklusiv-Datenvolume Netz weitere Service
O2 - Business Blue M -ab 14 Euro -5 GB Inklusiv-Volumen
-bis zu 300 MBit/s Surfgeschwindigkei
E-Netz -deutsche Festnetznummer kann hinzugebucht werde
Vodafone - Red Business Prime -ab 25,35 Euro -25 GB Inklusiv-Volumen
-bis zu 500 MBit/s Surfgeschwindigkei
D2-Netz -EU-Roaming inklusive Schweiz
-kostenfreie Festnetznummer
-kostenfreie Multi-SIM-Optio
Conbato - Allnet Flat 8000 -ab 11,27 Euro -8 GB LTE als Inklusiv-Volumen
-Surfgeschwindigkeit bis zu 25 MBit/
D1-Netz -Bonus für Rufnummernmitnahme

Stand: November 2022

Alle Anbieter haben eine 24 monatige Vertragslaufzeit und bieten eine Allnet- sowie SMS-Flatrate an.

Welche Voraussetzungen bestehen für die Nutzung eines Business-Handyvertrags?

Für den Abschluss eines Business-Tarifangebots muss ein Nachweis über eine gewerbliche Tätigkeit vorgelegt werden. Die Vergünstigungen solcher Verträge sollen nur Personen genießen können, die hierzu tatsächlich berechtigt sind. Ein gültiger Nachweis kann zum Beispiel ein Handelsregisterauszug oder Gewerbeschein sein. Mobilfunkanbieter sind hier häufig flexibel und arbeiten mit Kunden zusammen, um einen verfügbaren Nachweis zu finden.

Möglich ist es zum Beispiel, die folgenden Nachweise einzureichen:

  • Umsatzsteuer-ID
  • Bestätigungsschreiben der Berufskammer (z.B. Ärztekammer)
  • Gewerbeschein oder sonstiger Gewerbenachweis
  • Handelsregisternummer und -auszug

Einige Anbieter akzeptieren zudem alternative Nachweise. Viele Arten von Belegen sind dann ausreichend. Ein Beispiel ist das Vorlegen einer Metro-Kundenkarte - hier können nur Kunden einkaufen, die nachweislich einer gewerblichen Tätigkeit nachgehen.

Steuerliche Absetzbarkeit und Brutto- / Netto-Ausweis

Nutzer von Unternehmenstarifen haben die Möglichkeit, ihre Mobilfunkkosten von der Steuer abzusetzen. Zu diesem Zweck stellen die Anbieter einen Brutto- / Netto-Ausweis zur Verfügung. Dieser kann dann im Rahmen der Steuererklärung eingereicht werden und reduziert die Steuerschuld. Dies trägt weiter zu den finanziellen Vorteilen eines Unternehmenstarifs bei. 

Generell absetzbar sind dabei die folgenden Kostenpunkte:

  • monatliche Grundgebühr
  • zusätzlich gebuchte Flatrates
  • weitere Kosten für die Datennutzung unterwegs
  • die anfallenden Kosten für die Bereitstellung von Endgeräten
  • Anschlusskosten und Bereitstellungsgebühren
  • Reparaturkosten bei defekten Endgeräten

In der Regel sind somit die gesamten monatlichen Kosten für den Mobilfunkvertrag absetzbar. Selbstständige Personen und Freiberufler sollten beachten, dass die Kosten für ein Endgerät in der Regel nur dann steuerlich absetzbar sind, wenn das Handy eigenständig gekauft wurde. Geräte, die im Rahmen des Vertrags monatlich abbezahlt werden, sind normalerweise nicht absetzbar. Auch muss in diesem Fall das Endgerät ausschließlich für berufliche Zwecke genutzt werden, um es zu 100% von der Steuer absetzen zu können. Im Einzelfall sollte nach Möglichkeit jedoch immer ein Steuerberater zu Rate gezogen werden, um offene Fragen abschließend zu klären.

FAQ - Häufig gestellte Fragen zu Handyverträge für Geschäftskunden

Business-Handytarife bieten ein breites Leistungsspektrum und richten sich damit an diverse Unternehmensformen. Dabei bieten sie Dienstleistungen, die speziell auf die Bedürfnisse der Geschäftswelt abgestimmt sind. Darunter finden sich zum Beispiel ein großzügiges Highspeed-Datenvolumen und die Möglichkeit, mehrere SIM-Karten gleichzeitig nutzen zu können. Größere Business-Kunden können bei vielen Anbietern zudem von vergünstigten Konditionen profitieren, wenn sie monatlich ein bestimmtes Leistungspaket buchen.

Um die Vorteile eines Unternehmensvertrags nutzen zu können, muss in der Regel ein Nachweis über den Status der Firma vorliegen. Dieser kann zum Beispiel in der Form eines Auszugs aus dem Handelsregister eingereicht werden. Generell sind Anbieter häufig flexibel, was das Erbringen solcher Nachweise angeht. O2 zum Beispiel nennt die folgenden Dokumente als akzeptierte Nachweise:

  • Gewerbenachweis (z.B. Gewerbeschein)
  • Handelsregisterauszug (inklusive Handelsregisternummer)
  • Bestätigungsschreiben der Berufskammer (z.B. Ärztekammer)
  • Umsatzsteuer-ID
  • Metro-Erstkarte

Bei vielen Anbietern kann ein entsprechender Nachweis auch noch nach dem Vertragsabschluss erbracht werden. Bestehen Zweifel, welche Art von Nachweis akzeptabel ist, empfehlen wir, mit dem Anbieter direkt Kontakt aufzunehmen. In der Regel kann der Nachweis online hochgeladen werden - ein Einreichen per Post ist somit meist nicht notwendig.

Die EU-Roaming-Verordnung regelt die zulässigen Kosten innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums. Hier ist unter anderem geregelt, dass Gespräche innerhalb der EU zu den gleichen Konditionen angeboten werden müssen wie inländische Gespräche. Dabei gibt es nur wenige, jedoch wichtige Einschränkungen - wie etwa die “Fair Use Policy”. Laut dieser darf sich ein Nutzer nicht ausschließlich oder überwiegend im Ausland aufhalten, sonst können zusätzliche Kosten anfallen. 

Gespräche, bei denen sich mindestens eine Partei außerhalb der Europäischen Union befindet, werden dagegen in der Regel gesondert abgerechnet. Dies kann zu hohen Kosten führen - wir empfehlen deshalb, internationale Gespräche dieser Art bevorzugt per WLAN durchzuführen oder einen speziellen Tarif zu buchen, bei dem diese Leistung inkludiert ist.

Die sogenannte “Datenautomatik” wird auch in Deutschland immer häufiger angeboten. Während es lange Zeit üblich war, dass nach Verbrauch des Inklusiv-Datenvolumens die Surfgeschwindigkeit stark gedrosselt wurde, sieht die Datenautomatik vor, dass in einem solchen Fall zusätzliche GB automatisch hinzugebucht werden. Dies ist für Kunden jedoch kostenpflichtig und kann deshalb unerwartet teuer werden. Wir empfehlen, die Datenautomatik nach Möglichkeit zu deaktivieren. Wie dies bei Ihrem Anbieter möglich ist, können Sie direkt beim Mobilfunkanbieter erfragen.

Die Gesetzeslage in Deutschland schreibt Anbietern vor, dass Rufnummernmitnahme kostenlos ermöglicht werden müssen. Idealerweise wird der Wunsch einer Portierung jedoch bereits angemeldet, bevor der bestehende Vertrag gekündigt wird. Dies erhöht die Chancen, dass die Mitnahme später reibungslos abläuft. Jedoch ist unter Umständen auch eine nachträgliche Rufnummernmitnahme möglich.

In Deutschland gibt es derzeit drei Mobilfunknetze:

  • D1-Netz der Telekom
  • D2-Netz von Vodafone
  • E-Netz von Telefónica

In Vergleichen schneiden alle drei Netze regelmäßig sehr gut ab. Lediglich regional kann es zu Unterschieden in der Netzabdeckung kommen. Auch ist das 5G-Netz nicht bei allen Anbietern gleich gut ausgebaut, momentan ist T-Mobile in diesem Bereich am besten aufgestellt. Generell sind jedoch alle drei Netze zu empfehlen.

Business-Hotlines bieten in der Regel den Vorteil eines Premium-Services. Im Rahmen dieses Services genießen Nutzer der speziellen Hotlines zum Beispiel kürzere Wartezeiten und eine individuelle Beratung. Zu diesem Zweck stellen die Anbieter Business-Kontaktdaten zur Verfügung. Details zu diesen Kontaktdaten finden Sie in der Regel in Ihrem Handy-Vertrag.

Unternehmenstarife werden - wie die Bezeichnung bereits vermuten lässt - speziell für Firmenkunden angeboten. Personen, die selbstständig arbeiten, können Handytarife dieser Art nutzen. Reine Privatkunden jedoch werden von den Anbietern auf die regulären Tarife verwiesen. Diese bieten in der Regel ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, sind jedoch genau auf die Bedürfnisse von Privatkunden abgestimmt. Der Business-Kundenservice kann von Privatpersonen leider nicht genutzt werden.

Tarifangebote mit inkludiertem Handy sind nicht nur bei Privatkunden äußerst beliebt. Firmenkunden schätzen bei dieser Tarifart die finanzielle Flexibilität, die diese bieten. Statt hohe Anschaffungskosten im Voraus stemmen zu müssen, können bei Inklusiv-Verträgen die Gerätekosten monatlich abbezahlt werden. Ist ein Gerät vollständig abbezahlt, besteht die Möglichkeit, einen Vertrag zur Finanzierung eines neuen Handys abzuschließen. Dies ist bei Firmenkunden sehr beliebt, ist es in vielen Branchen doch sehr wichtig, technisch auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Die meisten Mobilfunkverträge bieten eine monatlich festgelegte Anzahl an Gigabyte, die für die Nutzung des mobilen Highspeed-Internets genutzt werden können. Üblich sind hier zwischen 2 GB und 40 GB. Um in vollem Umfang von den Vorteilen des Internets profitieren zu können, bieten immer mehr Anbieter jedoch auch Handytarife, die keinerlei Beschränkungen unterliegen. 

Hier sollte beachtet werden, dass solche Mobilfunk-Angebote in der Regel recht kostspielig sind. Mittlerweile ist an vielen öffentlichen Plätzen WLAN verfügbar, mit dem kostenfrei auf das Internet zugegriffen werden kann. Hierbei wird kein Mobilfunk-Datenvolumen verbraucht. Jedoch ist die Wahl eines Handytarifs immer abhängig von den persönlichen Präferenzen, weshalb bei der Wahl des inkludierten Highspeed-Volumens eine individuelle Entscheidung getroffen werden sollte.

Geschäftskunden-Tarife können von jeder selbständigen Person und jeder Unternehmensart abgeschlossen werden. Beschränkungen hinsichtlich der Größe des Gewerbes bestehen in der Regel nicht. Jedoch genießen große Unternehmen häufig zusätzliche Vorteile, wie etwa einen Mengenrabatt und kostenfreien Austausch-Service für defekte Endgeräte.

LTE-Max ist die Bezeichnung für die schnellstmögliche Datenübertragung im 4G-Netz eines Anbieters. Das 4G-Netz wird auch LTE-Netz genannt. Zwischen den verschiedenen deutschen Netzen kann sich diese Geschwindigkeit jedoch stark unterscheiden. Während Telekom und O2 für den Datendownload unterwegs eine maximale Übertragungsrate von 300 MBit pro Sekunde ermöglichen, sind es bei Vodafone ganze 500 MBit. Der Daten-Upload ist in der Regel bei allen Anbietern jedoch deutlich langsamer.

LTE-Tarife, die mit der Bezeichnung “LTE-Max” werben, versprechen also eine besonders schnelle Surfgeschwindigkeit, die dem maximal Möglichen entspricht. Hierbei handelt es sich jedoch um eine eher theoretische Möglichkeit: Je nach Region ist die Übertragungsrate des Mobilfunks unterschiedlich schnell und die versprochene Geschwindigkeit wird selten bis nie erreicht.

Business-Tarife können in der Regel mit verschiedenen Endgeräten gebucht werden. Viele dieser Business-Smartphones entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Erhältlich sind zum Beispiel diverse Samsung Galaxy- und Apple-Geräte, wie etwa das Samsung Galaxy S21 FE. Genaue Informationen zu den erhältlichen Smartphone-Modellen finden Sie auf den Websites der Anbieters. Über die Bestell-Hotline oder den Business-Service können ebenfalls Details zu den verfügbaren Möglichkeiten erfragt werden.

Telefonanbieter bieten in der Regel keine Prepaid-Tarifangebote für Unternehmenskunden an. Es ist vielmehr üblich, Business-Handys mit Laufzeitverträgen zu nutzen. Dank der gleichbleibenden monatlichen Kosten wird hier deutlich mehr finanzielle Planungssicherheit geschaffen. Zudem sind die Inklusivleistungen, wie etwa eine Allnet-Inklusive Flat, meist umfassender und entsprechen eher den Bedürfnissen von Geschäftsleuten.

Viele Business-Kunden wählen günstige Handyverträge der Deutschen Telekom, Vodafone und O2. Die Business Blue, Vodafone Business sowie Business Mobil Tarife sind optimal auf die Bedürfnisse von Unternehmenskunden abgestimmt. Vergleichsweise günstige Handytarife sind bei allen drei Anbietern verfügbar. Mobilfunk-Discounter bieten jedoch häufig noch deutlich kostengünstigere Mobilfunkverträge an. 

Ein entscheidender Vorteil ist, dass es bei allen drei Anbietern möglich ist, als Unternehmenskunde individuelle Angebote zu beantragen. Diese können an individuelle Bedürfnisse angepasst werden und stellen damit häufig die passenden Lösungen dar.