DSL-Vergleich - So finden Sie Ihren Wunschtarif

Darum lohnt sich ein Internet- und DSL-Vergleich

Unser DSL-Vergleich beantwortet alle wichtigen Fragen zum Thema DSL. In unserem Ratgeber zeigen wir Ihnen, welche Arten von DSL-Anschlüssen es gibt und welche Kriterien für einen Internet-Vergleich wichtig sind. Anschließend können Sie unseren praktischen Vergleichsrechner nutzen und die besten Internet-Angebote miteinander vergleichen. Finden Sie so den besten Tarif, wechseln Sie in drei Schritten und sparen Sie bei Ihrem DSL-Vertrag.

DSL-Vergleich 2022: Jetzt DSL-Tarife vergleichen, wechseln und sparen!

DSL-Vergleich lohnt sich:

  • Reduzierung der monatlichen Kosten
  • Erhöhung der Surfgeschwindigkeit
  • Vergleich der besten Internetanbieter
  • Garantiert kostenlos und transparent

Ein Internet Vergleich lohnt sich für fast jeden Menschen - denn wer verschiedene Angebote miteinander vergleicht, kann seine monatlich anfallenden Kosten reduzieren oder seine Surfgeschwindigkeit erhöhen - oft erhalten Sie sogar schnelleres Internet zu einem günstigeren Tarif. Unser Internet-Vergleichsrechner ermöglicht Ihnen den Vergleich der besten DSL-Tarife von verschiedenen Internetanbietern - und das komplett kostenlos und unverbindlich, sowie 24 Stunden am Tag verfügbar.


Und so funktioniert unser DSL-Vergleich

Suchen Sie nach einem günstigen DSL-Anschluss? Mit unserem Vergleichsrechner können Sie die Angebote verschiedener Provider miteinander vergleichen, den günstigsten Tarif finden und in nur drei Schritten zu einem neuen Anbieter wechseln. Somit können Sie Ihre monatlichen Kosten reduzieren und Ihre Übertragungsrate erhöhen. Bei uns finden Sie Internet-Flatrates mit und ohne WLAN-Router, Rundum-Sorglos-Pakete, sowie mobiles Internet mit exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Um unseren DSL-Vergleich zu nutzen, bedarf es lediglich Ihrer Postleitzahl und einer Angabe über die gewünschte Surfgeschwindigkeit - schon erhalten Sie einen umfangreichen Überblick über günstige Angebote verschiedener Internetanbieter. Dank der praktischen Filteroptionen können Sie die Vergleichskriterien nach Wunsch anpassen und somit eine Internet-Flatrate entdecken, die optimal zu Ihren persönlichen Vorlieben passt.

Welche Arten von DSL-Anschlüssen gibt es?

Mittlerweile gibt es eine enorme Vielfalt an DSL-Technologien. Allerdings sind für den normalen Internetnutzer viele davon nicht relevant. Die derzeit gängigsten DSL-Arten für Privathaushalte sind die Folgenden:

  1. ADSL
  2. VDSL
  3. SDS

Was Sie rund um diese DSL-Arten wissen sollten, haben wir in den folgenden Abschnitten für Sie zusammengefasst:

1. ADSL

ADSL ist die Abkürzung für „Asymmetric DSL“. Dabei handelt es sich um die meist genutzte DSL-Art in Deutschland. Das Besondere bei ADSL: Es werden unterschiedliche Geschwindigkeiten für Up- und Downloads genutzt. Die Übertragungsrate beim Herunterladen von Dateien ist bei ADSL deutlich schneller als die Rate für Uploads, was meist sehr sinnvoll für Standard-Nutzer ist. In der Regel wird hierfür eine Download-Geschwindigkeit von 25 MBit/s genutzt und eine maximale Upload-Geschwindigkeit von 1 MBit/s. Lediglich wer besonders viel uploadet sollte besser auf eine VDSL-Technologie setzen.

Seit 2003 gibt es zudem eine erweiterte ADSL-Technologie: ADSL 2. Diese garantiert eine noch größere Reichweite und höhere Übertragungsraten. Somit eignet sich ADSL 2 ideal für Personen in ländlichen Gebieten.

2. VDSL

VDSL steht für “Very High Bitrate DSL” und bietet eine Datenübertragungsrate von bis zu 100 MBit/s. Auch bei dieser Technologie handelt es sich um eine “asymmetrische” Verbindung mit schnelleren Download-und langsameren Upload-Geschwindigkeiten. Allerdings ist VDSL in letzterem Bereich deutlich schneller als ADSL und bietet in der Regel Downloads mit durchschnittlich 50 MBit/s, sowie Uploads mit maximal 10 MBit/s. 

Bei der VDSL-Technologie werden jegliche Daten über ein Kupfer- oder Glasfaserkabel übertragen. Deshalb hängt die Verfügbarkeit des Highspeed-Internets immer auch vom Standort des Nutzers ab. Die Geschwindigkeit ist außerdem von der Entfernung zur nächsten Vermittlungsstelle abhängig und ist zudem leider relativ störungsanfällig. Seit 2006 wird in den meisten größeren Städten auch VDSL 2 angeboten. Damit werden durchschnittliche Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s erreicht.

3. SDSL

SDSL steht für „Symmetric DSL“. Hierbei handelt es sich um eine DSL-Technologie, die Daten ebenso schnell empfängt wie überträgt. Aus diesem Grund werden SDSL-Leitungen meist nur von Geschäftskunden genutzt. Vor allem Unternehmen, die tagtäglich große Datenmengen ins Internet hochladen, sind mit SDSL gut beraten. Mit SDSL wird in der Regel eine Übertragungsgeschwindigkeit von 2,3 MBit/s erreicht. Die Reichweite von DSL liegt dabei bei ungefähr 4 Kilometern.

Wichtig: Oft sind SDSL-Angebote nur für Geschäftskunden verfügbar. Wer als Privatperson einen Internetanbieter sucht, der einen SDSL-Anschluss ermöglicht, muss oftmals länger suchen.

Welche Kriterien sind wichtig für einen DSL-Vergleich?

Für viele Nutzer gilt die maximale Surfgeschwindigkeit als eines der wichtigsten Kriterien bei einem DSL-Vergleich. Als zweiter wesentlicher Punkt wird meist die monatliche Grundgebühr genannt. Dabei gibt es durchaus mehr entscheidende Faktoren als die Geschwindigkeit und die monatlichen Kosten einer DSL-Flatrate. Wir zeigen Ihnen im Folgenden, worauf Sie bei der Wahl einer DSL-Verbindung achten sollten:

Die Surfgeschwindigkeit

Die Surfgeschwindigkeit stellt oft vor allem für junge Leute einen der wichtigsten Faktoren beim Vergleichen von Internet-Flats dar. Bei unserem DSL-Vergleich finden Sie verschiedene Angebote mit DSL-Geschwindigkeiten von 16 Megabyte bis hin zu 1.000 Megabyte pro Sekunde. Deshalb sollten Sie schon vor der Suche nach einem geeigneten Tarif eine ungefähre Vorstellung darüber haben, welche Geschwindigkeit Sie benötigen.

Grundsätzlich gilt: Je schneller Sie surfen, desto teurer wird der Tarif meist. Deshalb sollten Sie bereits vor Vertragsabschluss sicherstellen, dass Sie auch wirklich nur die Surfgeschwindigkeit buchen, die Sie benötigen - denn die beste Highspeed-Flatrate lohnt sich nur dann, wenn sie auch vollständig genutzt wird. Ist dies nicht der Fall, können Sie sich die Kosten für hohe Geschwindigkeiten besser sparen. 

Die Mindestvertragslaufzeit

Bei den meisten Internet-Angeboten liegt die Mindestvertragslaufzeit bei zwei Jahren. Außerdem haben Sie meistens drei Monate Kündigungsfrist bis zum offiziellen Ende des Vertrags. Wenn Sie nicht rechtzeitig vor Ablauf der Frist aufkündigen, kommt es in der Regel zu einer automatisierten Verlängerung des Vertrags, die Sie ein weiteres Jahr an den jeweiligen Provider bindet.

Unser Tipp: Achten Sie immer auf die vorgegebenen Mindestvertragslaufzeiten und die drei Monate Kündigungsfrist. Im Idealfall kündigen Sie Ihren DSL-Anschluss direkt vorsorglich nach Vertragsabschluss. Somit schützen Sie sich vor einer unerwünschten Verlängerung des Vertrags.

Sollten Sie Ihren Vertrag vorzeitig kündigen wollen, können Sie vom Sonderkündigungsrecht gebrauch machen. Überprüfen Sie, ob Ihre Situation eine vorzeitige Kündigung erlaubt.

Falls Sie sich generell nicht langfristig an einen Internetanbieter binden möchten, sollten Sie nach einem DSL-Tarif ohne Vertragslaufzeit Ausschau halten. Solche Angebote sind zwar eher selten und mit höheren monatlichen Kosten verbunden, bieten dafür aber deutlich mehr Flexibilität.

Einmalige Kosten und WLAN-Router Gebühren

In der Regel erhalten Kunden beim Abschluss eines Breitband-Internetzugangstarifs einen kostenlosen DSL-Router. Jedoch wird entsprechende Hardware bei weitem nicht immer bereitgestellt: Einige Provider verlangen monatliche Gebühren für die Bereitstellung eines DSL-Modems - und das kann die monatlichen Kosten für Ihre DSL-Verbindung auf Dauer stark erhöhen - vor allem, wenn es sich um moderne Kombigeräte handelt, die die Funktion eines DSL-Modems, eines Splitters und eines Routers miteinander vereinen.

Im Idealfall achten Sie deshalb bei Vertragsabschluss darauf, dass die Hardware kostenfrei gestellt wird. Außerdem sollten Sie für eine kabellose Verbindung darauf achten, dass es sich um einen WLAN-Router handelt. In unserem DSL-Preisvergleich können Sie über die Filterfunktion festlegen, dass Sie einen Tarif mit inkludiertem Router wünschen und sich direkt nur Angebote anzeigen lassen, bei denen ein kostenfreier WLAN-Router im Lieferumfang enthalten ist.

Die monatliche Grundgebühr ist nicht immer ausschlaggebend

Viele User begehen den Fehler, bei einem DSL-Preisvergleich nur auf die monatlich anfallenden Kosten zu achten. Dabei können, wie bereits zuvor erwähnt, auch weitere monatliche und einmalige Kosten entstehen. Achten Sie deshalb, falls möglich, auf eine kostenlose Bereitstellung des Internet-Anschlusses; darauf, dass die Versandkosten für Hardware 0,00 Euro betragen, sowie darauf, dass der jeweilige Anbieter Ihnen ein DSL-Modem kostenfrei zur Verfügung stellt - denn letztendlich kommt es auf das DSL-Komplettpaket an, welches Sie von Ihrem Wunsch-Anbieter erhalten.

Unser DSL-Preisvergleich zeigt Ihnen eine Übersicht über alle innerhalb des jeweiligen Tarifs anfallenden Kosten und bietet somit die Chance, den durchschnittlichen Preis geeigneter Angebote miteinander zu vergleichen. In diesem Betrag sind außerdem schon alle weiteren Kosten und Vergünstigungen des Anbieters mit eingerechnet. Dazu zählen beispielsweise Prämien und Boni für Neukunden, sowie beitragsfreie Monate, die Sie durch den Wechsel zu einem neuen Anbieter erhalten können. Dadurch erhalten Sie einen Überblick über die Gesamtkosten, mit denen Sie während der Vertragslaufzeit rechnen können. 

Welche DSL-Angebote gibt es?

Die Auswahl an DSL-Tarifen ist sehr groß. Der wohl größte Unterschied liegt dabei meist in der Geschwindigkeit. Generell wird die Surfgeschwindigkeit wird stets anhand der Übertragungsmenge an Daten pro Sekunde bemessen. In der Regel haben Sie die Wahl aus Tarifen mit einer Internetgeschwindigkeit zwischen 16 und 250 MBit/s.

Dabei sollten Sie wissen, dass es sich bei den Providerangaben immer um die maximale Surfgeschwindigkeit handelt, die bei besten Bedingungen erreicht werden kann, und nicht um die Geschwindigkeit, die konstant verfügbar ist. Ob die maximale Geschwindigkeit erreicht werden kann, hängt vor allem von Ihrem Wohnort und den Gegebenheiten vor Ort ab. Sie haben also keine Garantie auf die in der Werbung angegebenen Maximalgeschwindigkeiten eines Anbieters.

Damit Sie wissen, welche Internetgeschwindigkeit sich am besten für Sie eignet, haben wir folgende Übersicht für Sie erstellt:

  • 6 MBit/s: Ein DSL-Tarif mit bis zu 16 MBit/s erlaubt Ihnen das Streamen von Videos und Filmen. Außerdem können Sie mit einem solchen Tarif relativ entspannt surfen. Wer allerdings IPTV nutzen möchte, ist mit einer höheren Übertragungsrate besser beraten. Ein Vertrag mit 6MBit/s ist oft der optimale Tarif für einen Single-Haushalt.
  • 50 MBit/s: Ein Tarif mit bis zu 50 MBit/s ist optimal zur Nutzung von IPTV geeignet - hiermit sind selbst anspruchsvolle Downloads, Videokonferenzen und andere datenintensive Anwendungen möglich. Ein Tarif mit 50 MBit/s ist deshalb oft ideale Paare.
  • 100 MBit/s: Eine Datenübertragungsrate von bis zu 100 MBit/s gestattet Ihnen Einiges. Hiermit können Sie HD-Videos streamen, Online Games genießen und sehr schnell surfen - der perfekte DSL-Tarif für WGs und Familienhaushalte.
  • 250 MBit/s: Flatrates mit Surfgeschwindigkeiten bis zu 250 MBit/s und mehr erlauben Ihnen so ziemlich alles. Hiermit können mehrere Up- und Downloads gleichzeitig erfolgen und selbst intensive Anwendungen ermöglicht werden. Der wohl beste Tarif für Unternehmen und Personen, die beruflich viel Surfen.

Welche DSL-Anbieter gibt es?

Die Auswahl an DSL-Anbietern ist sehr groß - trotz der beträchtlichen Auswahl an Internetanbietern kennen viele Nutzer jedoch lediglich drei oder vier große Anbieter. Die wohl bekanntesten Anbieter für DSL-Tarife sind dabei die Telekom, Vodafone und 1&1. Die meisten Anbieter ermöglichen Ihnen neben einem Internetzugang auch einen gleichzeitigen TV-Empfang. Mit solchen Komplettpaketen können Sie mit nur einem Tarif Festnetz für Ihr Telefon, einen Internetzugang, sowie einen Fernsehanschluss erhalten. 

Den folgenden Überblick haben wir für Sie erstellt, um Ihnen eine erste Vorstellung über die beliebtesten Anbieter auf dem Markt zu geben:

Die Telekom

Die Telekom ist nach wie vor der Marktführer für Internet- und Telefonanschlüsse und ermöglicht es Ihnen, die Vorteile von DSL-Anschlüssen mit Geschwindigkeiten von zwischen 16 und 250 MBit/s zu genießen. Mit einem Hybrid-Tarif erhalten Sie bei der Telekom eine Festnetz-Flatrate, DSL-Flatrate und mobiles Internet, sowie Handyverträge. Zusätzlich dazu können Sie bei der Telekom von MagentaTV Basic profitieren. Dies erlaubt Fernsehen auf Wunsch und einen Zugang zu Netflix und Pay-TV.

Vodafone

Vodafone ist ein ebenso bekannter DSL-Anbieter. Der Internetanbieter bietet Red Internet Tarife mit Geschwindigkeiten von 16 bis zu 250 MBit/s. Neben Red Internet bietet Vodafone zudem GigaTV, ein hauseigenes Fernsehangebot.

O2

O2 erlaubt Flatrates mit Surfgeschwindigkeiten von 10, 100 und 250 MBit/s. Das Beste an O2 Verträgen: Es gibt sie auch ohne Mindestlaufzeit. Mit Waipu.tv können Sie außerdem den Zugriff auf über 100 Internetsender nutzen.

Unitymedia

Unitymedia gehört mittlerweile zu Vodafone, bietet aber dennoch in wenigen Bundesländern eigene Tarife an. Neben Internet- und Telefon-Flatrates können Sie als Kunde auch das Fernsehangebot Unitymedia Horizon TV nutzen.

1&1

Bei diesem DSL-Anbieter haben Sie die Wahl aus vier verschiedenen Flatrate-Geschwindigkeiten: 16 MBit/s, 50 MBit/s, MBit/s 100 oder 250 MBit/s. Außerdem können Sie hier deutschlandweit einen Fernsehempfang über Ihre DSL-Leitung nutzen.

Pyur

Pyur versorgt überwiegend Kunden im Osten von Deutschland mit Internet. Das Unternehmen bietet Tarife mit DSL-Geschwindigkeiten von 20 bis zu 1.000 MBit/s. Außerdem können Sie mit diesem DSL-Anbieter von kurzen und flexiblen Vertragslaufzeiten profitieren. Die DSL-Verfügbarkeit können Sie direkt in unserem DSL-Tarifvergleich ausfindig machen.

easybell

Bei easybell handelt es sich um einen überregionalen DSL-Provider, der DSL-Tarife ohne Schufa-Auskunft möglich macht. Dabei erhalten Sie einen Anschluss mit 16 MBit/s oder gegen Aufpreis auch Zugänge mit bis zu 50 oder 100 MBit/s. Zusätzlich dazu finden Sie hier Verträge ohne Mindestlaufzeit.

EtCologne

EtCologne ist ein regionaler Provider in Köln. Er erlaubt Internet-Flatrates mit Geschwindigkeiten von 25 bis zu 1.000 MBit/s. Nutzer können sich für Verträge ohne Mindestlaufzeit und mit oder ohne Festnetz-Flat entscheiden. Außerdem bietet EtCologne NetTV GO - diese Zusatzoption ermöglicht Zugriff auf 80 Internetsender. 

Was ist zu beachten bei einem DSL-Vergleich?

Ein wichtiger Faktor bei einem DSL-Wechsel ist Ihre Wohnadresse - denn ob ein Tarif überhaupt für Sie verfügbar ist, hängt immer auch von Ihrer Anschrift ab. Ist ein DSL-Anschluss bei Ihnen vor Ort nicht möglich, können Sie sich alternativ noch für Kabel-Internet entscheiden. Deshalb sollten Sie vor jedem Anbieterwechsel zunächst einmal einen DSL-Verfügbarkeitscheck durchführen. Unser DSL-Vergleich zeigt Ihnen direkt an, ob ein Digital Subscriber Line Anschluss in Ihrem Zuhause möglich ist. 

Darüber hinaus sollten Sie immer Ihr Nutzungsverhalten, sowie Ihren persönlichen Bedarf kennen: Suchen Sie zum Beispiel nach einem DSL-Vertrag mit besonders niedrigen Kosten, oder ist es Ihnen besonders wichtig, enorm schnell zu surfen? Die Anforderung an einen DSL-Vertrag können von Person zu Person überaus unterschiedlich sein. Deshalb fällt auch die Auswahl an DSL-Angeboten so unglaublich vielseitig aus. Grundsätzlich sollten Sie bei der Wahl eines DSL-Tarifs die folgende Faktoren beachten:

Surfgeschwindigkeit

Welche Geschwindigkeit wünschen Sie sich oder benötigen Sie? Soll die Download- und Upload-Geschwindigkeit gleich schnell sein?

Monatliche und einmalige Kosten

Wie hoch fällt die monatliche Grundgebühr des Tarifs aus? Fällt eine Gebühr für die Einrichtung an und gibt es zusätzliche Kosten?

Hardware

Fallen zusätzliche Kosten für die Hardware an, oder wird diese kostenfrei zur Verfügung gestellt?

Datenvolumenlimit

Gibt es ein begrenztes monatliches Datenvolumenlimit, ab dem die Surfgeschwindigkeit durch den Anbieter gedrosselt wird?

Mindestvertragslaufzeit

Wie gestaltet sich die Mindestlaufzeit des DSL-Angebots? Gibt es Möglichkeiten, den Vertrag vorab zu kündigen?

Paket-Angebote

Benötigen Sie lediglich einen DSL-Zugang, oder möchten Sie zudem von einer Internet und Telefon-Flatrate des jeweiligen Anbieters profitieren? Sind weitere Leistungen im Preis inbegriffen, wie beispielsweise TV-Angebote und Zugriffe auf andere Plattformen?

Boni

Erhalten Neukunden spezielle Boni vom Anbieter? Gibt es Angebote mit Rabatten für junge Leute oder Senioren?

DSL-Anbieter wechseln in 3 Schritten

Im Prinzip ist es ganz einfach einen neuen DSL-Vertrag bei einem anderen Anbieter abzuschließen - die folgenden drei Schritte geben Ihnen einen Überblick darüber, was beim DSL-Wechsel zu beachten ist:

  1. Rechtzeitiger Wechsel: Der Wechsel des Internetanbieters sollte mindestens vier Monate vor dem Ende der Laufzeit des aktuellen Vertrags erfolgen. Dadurch kann ein reibungsloser Anschluss garantiert werden und es kommt zu keinen Überschneidungen.
  2. Kündigung durch den neuen Anbieter: Mittlerweile erfolgt die Kündigung des aktuellen Vertrags meist durch den neuen Internetanbieter. Falls erwünscht, können Sie in vielen Fällen auch Ihre Rufnummer für einen Telefonanschluss mitnehmen. Der neue Anbieter sendet Ihnen dann unter Umständen direkt die benötigte Hardware, sowie alle benötigten Zugangsdaten zu. Sie müssen den Wechsel also lediglich online beauftragen und müssen sich sonst um nichts weiter kümmern.
  3. Freischaltung zum Vertragsbeginn: Der neue Anschluss wird pünktlich zum Beginn des Vertrags freigeschaltet und in manchen Fällen sogar schon früher. Somit können Sie sich sicher sein, dass Sie einen durchgängigen Internetanschluss haben - ganz ohne Ausfälle und Lücken.

Häufig gestellte Fragen zum DSL-Vergleich: FAQ

Grundsätzlich wird ein Hochgeschwindigkeitszugang zum Internet ab mindestens einem MBit/s als Breitbandzugang bezeichnet. Dabei ist es egal, um welche Internet-Technik es sich handelt. Somit kann ein Internetzugang über TV-Kabel, Telefonkabel, Satellit oder Mobilfunk als Breitband-Internet bezeichnet werden.

VoIP ist die Abkürzung für Voice-over-IP. Damit wird ein DSL-Zugang bezeichnet, der das gleichzeitige Surfen und Telefonieren über eine Leitung ermöglicht. Um einen solchen Zugang zu nutzen, benötigen Sie einen VoIP-fähigen Router. Hierbei werden Daten nicht über das Telefonnetz übermittelt, sondern in aufgeteilten IP-Paketen über ein Datennetz gesendet. Mittlerweile sind fast alle Anschlüsse in Deutschland auf diese IP-Technik umgestellt.

Diese Frage kann pauschal leider nicht beantwortet werden. Welchen Internetprovider Sie wählen, sollte immer von Ihren persönlichen Ansprüchen und Ihrem Nutzerverhalten abhängen. Wenn Sie einen DSL-Vertrag lediglich benötigen, um auf Ihre E-Mail-Adresse zuzugreifenn, genügt häufig schon ein Tarif mit 16 MBit/s.

Wer dagegen Games online spielt, Filme und Serien streamt oder seinen Internetanschluss beruflich nutzt, ist mit einer höheren Übertragungsrate besser beraten. Dasselbe gilt für die Mindestvertragslaufzeit und Kosten. Auch hier sollten Sie immer individuell abwägen und entscheiden.

DSL ist die Abkürzung für „Digital Subscriber Line“. Dies heißt auf Deutsch so viel wie „digitaler Teilnehmeranschluss“ und bezeichnet einen digitalen Übertragungsstandard für Internetverbindungen. Der Datentransfer erfolgt hier ausschließlich über Kupferkabel. Dies ermöglicht maximale Surfgeschwindigkeiten von bis zu 1.000 MBit/s. Breitband-Internet wird dagegen über die Telefonleitung realisiert und bietet Surfgeschwindigkeiten von bis zu 250 MBit/s.

Bei einem Kabel-Anschluss wird der Internetzugang über den Anschluss an einem Fernsehkabel eingerichtet. Dabei ist auch die Telefonie über das Internet möglich, in Form von Voice-over-IP. Kabelinternet bietet im Vergleich zu DSL-Internet eine deutlich höhere Übertragungsrate. Über Glasfaser können in städtischen Gebieten sogar Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit ermöglicht werden.

Bei Kupferkabeln verringert sich jedoch mit jedem Meter die Signalqualität und somit auch die Surfgeschwindigkeit. Dafür kann bei einem Kabelanschluss die Bandbreite schwanken, sobald viele Nutzer gleichzeitig im Internet unterwegs sind.

Ihren DSL-Anbieter können Sie bereits in drei Schritten wechseln. Dazu sollten Sie sicherstellen, dass Sie Ihren Wechsel rechtzeitig planen. So können die Kündigungsfristen gewahrt werden. Ihren bestehenden Vertrag kündigt Ihr neuer Anbieter, nachdem Sie dort den Vertrag abgeschlossen haben. Zum Vertragsbeginn Ihres zukünftigen Vertrags wird Ihre DSL-Verbindung dann freigeschaltet.