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Günstige Rechtsschutz­versicherungen im Vergleich

Günstiger Rechtsschutz: Jetzt Rechtsschutzversicherungen vergleichen & Tarif finden

Rechtsschutzversicherungen werden häufig unterschätzt. Abgesehen davon, dass ein Rechtsstreit schnell vierstellige Beträge verschlingen kann, stellen finanzielle Ungleichheiten der Beteiligten ebenfalls ein Problem dar. Wir ärgerlich ist es, zu wissen, dass man gute Chance vor Gericht hat, aber das Restrisiko der Kostenübernahme die rechtlichen Anstrengungen zunichte macht. Auch wenn es etwas abgehoben klingt: Eine Rechtsschutzversicherung stellt die Gegner finanziell auf Augenhöhe und schafft eine gewisse soziale Gerechtigkeit. Vor dem Abschluss der Police empfiehlt sich auf jeden Fall der Rechtsschutzvergleich. Zum einen erfolgt zum Einstieg eine präzise Bedarfsanalyse, zum anderen werden die Unterschiede bei den einzelnen Anbietern in der Gegenüberstellung ersichtlich.

Die Rechtsschutzversicherung lässt sich individuell anpassen

Rechtsschutzversicherungen setzen sich aus frei wählbaren Bausteinen zusammen. Damit kann der Versicherungsnehmer die Police auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Wer etwa nicht mehr im Berufsleben steht, benötigt keinen Berufsrechtsschutz. Für Mieter macht ein Mieterrechtsschutz Sinn. Die Privatrechtsschutzversicherung deckt zum einen Vertragsangelegenheiten ab, beispielsweise Meinungsverschiedenheiten mit Handwerkern. Zum anderen bietet sie finanzielle Deckung bei Rechtsfragen mit dem Finanzamt oder einem Sozialversicherungsträger.

Die Bausteine der Rechtsschutzversicherung

Die Rechtsschutzversicherung für Nicht-Selbstständige unterscheidet die folgenden Einzeldeckungen:

  • Privatrechtsschutz
  • Verkehrsrechtsschutz
  • Mietrechtsschutz
  • Eigentümerrechtsschutz
  • Berufsrechtsschutz

Welche Zusatzleistungen brauche ich beim Rechtsschutz?

Sie können die Rechtsschutzversicherung genauer auf Ihre Bedürfnisse anpassen, indem Sie die passenden Zusatzleitungen auswählen. Bereits im Einstieg zum Rechtsschutzvergleich können Sie zusätzliche Fragen zur Bedarfsermittlung Ihres Versicherungsschutzes einblenden. Dazu zählt etwa die Höhe der gewünschten Deckungssumme und Rechtsschutz bei Streitigkeiten rund um Unterhalt oder Scheidungsfragen.

Die Selbstbeteiligung

Es ist allgemein üblich, aber nicht zwingend, dass eine Selbstbeteiligung pro Schadensfall vereinbart wird. Diese kann etwa 150 oder 250 Euro betragen. Die Versicherer haben erkannt, dass es deutlich günstiger ist, wenn die Parteien versuchen, sich im Rahmen einer Meditation außergerichtlich zu einigen. In diesem Fall verzichten die Unternehmen in der Regel auf die Selbstbeteiligung. Das ist auch dann der Fall, wenn die Mediation scheitert und der Fall doch vor Gericht kommt.

Folgeereignistheorie

Üblicherweise greift eine Rechtschutzversicherung nicht für Schäden, die auf Ereignisse zurückzuführen sind, die vor Vertragsbeginn eingetreten sind. Abgesehen vom Verkehrsrechtsschutz gilt fast immer eine Wartezeit von mindestens drei Monaten. Beinhaltet der Vertrag jedoch die Schadensregulierung nach der Folgeereignistheorie, so sind auch Schadensereignisse, deren Ursprung in der Vergangenheit liegt, versichert.

Für wen kommt eine Rechtsschutzversicherung infrage?

Eine Rechtsschutzversicherung kann sich für jeden lohnen, doch die einzuschließenden Bausteine sollten auf die individuellen Risiken angepasst werden. So gilt etwa der Verkehrsrechtsschutz nicht nur für Autofahrer, denn auch Fußgänger können im Verkehrsrecht belangt werden. Anders verhält es sich mit der Fahrerrechtsschutzversicherung, die wirklich nur auf das Führen eines Fahrzeugs abstellt.

So wechseln Sie Ihre Rechtsschutzversicherung

Wer im Vergleich eine Rechtsschutzversicherung mit besseren Leistungen oder einem günstigeren Preis findet, kann den bestehenden Vertrag kündigen. Im Gegensatz zur Kfz-Versicherung gibt es kein festes Datum für die Kündigung: Sie erfolgt normalerweise zum Ende des Versicherungsjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten. Weitere Tipps:

  • Handelt es sich um einen Vertrag mit mehrjähriger Laufzeit, ist die Kündigung erstmalig zum Ende des dritten Versicherungsjahres möglich.
  • Kam es zu einem Schadensereignis, ist eine außerordentliche Kündigung möglich.
  • Die Kündigung muss immer schriftlich erfolgen. Dafür ist inzwischen aber auch eine E-Mail ausreichend.
  • Es ist wichtig, dass der neue Vertag nahtlos an den Altvertag anschließt, um die sonst übliche Wartezeit zu vermeiden.
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