HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Das GRETA-Projekt: oberflächennahe Geothermie im Alpenraum

Das Ziel des GRETA-Projekts (Near-surface Geothermal Resources in the Territory of the Alpine Space) ist die Entwicklung der oberflächennahen Geothermie im Alpenraum.

Zu seinen Aufgaben gehören: Aktualisierung der Kenntnisse über die Verteilung des Potentials der oberflächennahen Geothermie im Alpenraum Austausch von Fachwissen und Ermittlung bewährter Methoden zwischen den Grenzländern im Alpenraum. Nutzung der gemeinsamen Kenntnisse, um die Aufnahme der oberflächennahen Geothermie in die territorialen Pläne der öffentlichen und wissenschaftlichen Akteure zu fördern.

Es werden Leitlinien entwickelt, um die Verwaltungsverfahren umfassender zu harmonisieren und Bewertungskriterien zur Einführung der oberflächennahen Geothermie im Alpenraum zu ermitteln. Mit Hilfe dieser Maßnahmen sollen Anlagen der oberflächennahen Geothermie im Alpenraum installiert werden, z.B. zur saisonalen Speicherung von Wärme in Gebirgsdörfern oder zur Enteisung von Landstraßen-Teilabschnitten.

Dieses auf drei Jahre angelegte GRETA-Projekt vereint 12 Mitglieder aus Deutschland, Italien, Frankreich, Österreich, Slowenien und der Schweiz. Die Akteure aus Deutschland und Frankreich sind die TU München und die französische Organisation für Geologie und Bergbauforschung (BRGM). GRETA wurde teilweise über das europäische Programm für die regionale Entwicklung durch die Alpine Space-Studie mit einem Betrag in Höhe von 2 308 232,91 Euro finanziert.

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