Handyvertrag für Schüler Vergleich 2022

Welche Handyverträge für Schüler sind möglich?

Unser Ratgeber bietet die wichtigsten Informationen rund um Handyverträge für Schüler. Dabei finden Sie eine übersichtliche Zusammenfassung über die verfügbaren Tarifarten für Minderjährige und Aspekte, die bei den jeweiligen Angeboten beachtet werden sollten. Zudem zeigen wir Ihnen, was Sie rund um die Rechtslage bei Verträgen dieser Art wissen sollten. Eine übersichtliche Zusammenstellung der Vor- und Nachteile von Schüler-Tarifen stellt zudem sicher, dass Sie bei der Tarifwahl bestens informiert sind. Haben Sie sich für ein Angebot entschieden, finden Sie in unserem Ratgeber zudem wichtige Hinweise zum Vertragsabschluss und der Einrichtung des Endgeräts.

Handyvertrag für Schüler Vergleich November 2022

Handyverträge für Schüler:

  • Unabhängiger Anbietervergleich
  • Hilfreicher Ratger
  • Prepaid, WhatsApp-SIM & Co. im Vergleich
  • Garantiert kostenlos

Was versteht man unter Handyvertrag für Schüler?

Schüler sind heute Teil einer zunehmend technikversierten Welt, in der das Internet zum ständigen Begleiter geworden ist. Ein Handy ist für jüngere Generationen deshalb heute häufig beinahe unverzichtbar. Eltern haben oft ein Interesse daran, dass ihre Kinder mit einem entsprechenden Endgerät ausgestattet sind. Ein Handy bietet einiges an Sicherheit an - zum Beispiel dann, wenn eine unerwartete Situation auftritt und das Kind die Hilfe der Eltern benötigt, die dann mit dem Handy angerufen werden können. 

Jedoch stellen Kinder und Jugendliche natürlich auch eine Personengruppe mit speziellen Bedürfnissen und Anforderungen dar, wenn es um die Auswahl eines Handytarifs geht. Zum einen besteht häufig der Wunsch nach einem besonders leistungsstarken Handytarif, der vor allem ein großzügiges Datenvolumen bietet. Zum anderen ist es Erziehungsberechtigten verständlicherweise wichtig, dass der gewählte Tarif eine gute Kostenkontrolle bietet. Auch sollte in der Regel häufig die Möglichkeit gegeben sein, nicht jugendfreie Inhalte mit Hilfe einer Parental Control einzuschränken.

Beispiele für empfehlenswerte Handyverträge für Schüler

Diverse Anbieter haben spezielle Tarifangebote für Schüler entwickelt, um den Anforderungen dieser Zielgruppe nachzukommen. In unserem Vergleich finden Sie die wichtigsten Informationen zu den Leistungen und Tarifdetails solcher Mobilfunkangebote. Um Ihnen einen ersten Eindruck der verfügbaren Tarifangebote zu ermöglichen, haben wir im Folgenden die Mobilfunkverträge von einigen der beliebtesten Anbieter zusammengefasst:

WhatsApp-SIM

Bei WhatsApp-SIM handelt es sich um einen vergleichsweise neuen Anbieter, der mit sehr interessanten Angeboten für minderjährige Nutzer wirbt. Dabei stellt sich der Anbieter vor allem auf die veränderten Nutzungsgewohnheiten von jüngeren Generationen ein: Die Nutzung von WhatsApp mit dem Smartphone, eine der heute gängigsten Kommunikationsmethoden, ist mit der entsprechenden SIM-Karte unbegrenzt kostenfrei möglich. Erziehungsberechtigte haben somit die Gewissheit, dass sie ihre Kinder stets erreichen können. 

Das WhatsApp-Tarifangebot rechnet dabei über “Einheiten” ab. Diese können flexibel für die Telefonie, das Versenden von Textnachrichten und die mobile Datennutzung genutzt werden. Der Tarif dieses Anbieters ist zudem ein Prepaid-Tarif. Dies ist für Schüler häufig sehr gut geeignet, bietet diese Tarifart doch eine optimale Kostenkontrolle und Flexibilität aufgrund der fehlenden Laufzeitbindung. Auch haben Erziehungsberechtigte bei dem WhatsApp-Tarif die Möglichkeit, Fremdanbieter zu blockieren. Dies schützt vor dem Abschluss von kostenpflichtigen Abos und sonstigen Diensten ohne Zustimmung der Erziehungsberechtigten. Inhalte, die als nicht-jugendfrei eingestuft sind, können ebenfalls blockiert werden. 

Erworben werden kann die SIM-Karte dieses Anbieters online. Zudem führen einige Geschäfte die Karten dieses Anbieters - darunter zum Beispiel Amazon, Rossman und Aral. Prepaid-Guthaben kann flexibel per Kreditkarte, SEPA-Überweisung oder PayPal gekauft werden. Nutzer sind somit sehr flexibel in der Nutzung des Mobilfunktarifs. 

Als Nachteil ist bei dem WhatsApp-Mobilfunktarif zu erwähnen, dass keine Kombi-Angebote mit einem Smartphone gebucht werden können. Ein entsprechendes Endgerät muss also separat erworben werden. Für Schulkinder, die sich moderne, hochwertige Technik wünschen, kann dies ein Problem darstellen, da die Anschaffung eines solchen Geräts in der Regel sehr teuer ist und nicht wie bei regulären Laufzeittarifen in Raten abbezahlt werden kann. Gleichzeitig sollte jedoch beachtet werden, dass die einmalige Anschaffung eines Smartphones in der Regel günstiger ist als die Option, das Endgerät im Mobilfunkvertrag zu inkludieren. Die fehlende Handyoption bei den WhatsApp-Tarifangeboten ist somit nicht unbedingt als Nachteil zu sehen.

1&1 Schüler-Tarif

Als neueres Angebot im Sortiment von 1&1 setzt der Kindertarif auf niedrige Kosten und weitreichende Schutz-Funktionen. Dabei nutzt das Mobilfunkangebot das deutschlandweit sehr gut ausgebaute o2-Netz, das durch Telefónica betrieben wird. Der Kindertarif fällt vor allem dadurch auf, dass er mit einem sehr großzügigen Datenkontingent wirbt. Dies ist für minderjährige Nutzer sehr attraktiv. Das Tarifmodell ähnelt dabei den regulären Tarifangeboten für erwachsene Verbraucher - auch diese Verträge bieten meist eine hohe Anzahl an Inklusiv-GB. 

Soll mit dem Angebot dieses Anbieters ein eigenes Smartphone zur Verfügung gestellt werden, kann dies hinzugebucht werden. Derzeit bietet 1&1 sowohl Samsung als auch Apple-Modelle an. Geräte weiterer Hersteller sind ebenfalls verfügbar. Für Schulkinder ist dabei stets eine Hülle für den Geräteschutz mit eigens entworfenen Motiven inkludiert. Beachtet werden sollte bei den Smartphone-Tarifen von 1&1 jedoch, dass diese zwar zunächst günstig sind, ab dem 12. Monat jedoch häufig teurer werden. Hier können Kosten von über 35 Euro monatlich anfallen, was wir für Schüler-Tarife für recht hoch halten. Eine Buchung solcher Laufzeittarife sollte deshalb gut überdacht sein und ist nicht immer empfehlenswert. 

Alternativ bietet 1&1 Angebote mit inkludierter Smartwatch an. Diese sind bedeutend günstiger, erlauben es Erziehungsberechtigten jedoch trotzdem, ihre Kinder gut erreichen und per GPS orten zu können, sollte dies einmal notwendig sein. Am kostengünstigsten sind jedoch nach wie vor Tarife ohne inkludiertes Endgerät. 1&1 bietet diese bereits ab 3,99 Euro monatlich an. Das Leistungsspektrum bei diesen Mobilfunkangeboten ist dabei sehr gut: Eine integrierte SMS-Flat, Datenvolumen und Allnet-Flat machen das Angebot zu einem leistungsstarken Partner für Schüler. 

o2-Schüler-Tarife

Schüler-Tarife bietet o2 über Partnerkarten an. Diese können von Schülern genutzt werden, deren Eltern bereits einen Laufzeitvertrag bei o2 gebucht haben. Die Kosten für eine solche Karte sind dabei vergleichsweise gering: Ab 4,99 Euro monatlich können 1GB Datenvolumen sowie eine SMS- und Allnet-Flat (inklusive deutsches Festnetz) genutzt werden. Die Partnerkarte ist jederzeit monatlich kündbar, was einen großen Vorteil für Verbraucher darstellt. 

Endgeräte können im Rahmen dieses Tarifangebots hinzugebucht werden. Zum Beispiel ermöglicht eine Smartwatch mit Telefon und GPS Schülern, die Vorteile des Tarifs unterwegs optimal zu nutzen. Günstige Smartphones und Tablets können im Rahmen des Angebots erworben werden. Dies ist ab ca. 20 Euro monatlich möglich. Die Kosten für Tarifangebote dieser Art schätzen wir als vergleichsweise fair ein. 

Die o2-SIM-Karten können zudem kindersicher eingerichtet werden. Auf diese Weise können nicht-jugendfreie Inhalte sowie In-App-Käufe gesperrt oder eingeschränkt werden. o2 bietet Erziehungsberechtigten spezielle Ratgeber an, die Schritt für Schritt durch die kindersichere Einrichtung des Endgeräts führen. Besonders empfehlenswert ist zum Beispiel der hier von uns verlinkte Ratgeber

Zusammenfassung der Tarifdetails

Die Tarifdetails der drei oben beschriebenen Anbieter finden Sie in der folgenden Tabelle noch einmal übersichtlich zusammengestellt:

Anbieter & Tarifmodell Kosten Leistungen Kindersicherung Laufzeit
WhatsApp-SIM, Starterpaket 10 Euro einmalig für die Prepaid-SIM-Karte -unbegrenzte Nutzung von WhatsApp
-flexibel nutzbare Einheiten für Telefonie, SMS und mobiles Surfen
-flexible Buchung von Einheiten an diversen Verkaufsstellen
ohne Laufzeit
1&1, 1&1 Kids ab 3,99 Euro monatlich für die ersten 6 Monate; danach ab 6,99 Euro monatlich -1 GB Highspeed-Internet-Surf-Volumen
-100 Einheiten für SMS / Telefonie
-Endgeräte gegen Aufpreis hinzubuchbar
24 Monate
o2, o2 Free Starter Flex 4,99 monatlich plus 9,99 einmaliger Anschlusspreis -1 GB Highspeed-Datenvolumen
-Allnet-Flat
-SMS-Flat
-Optionen mit inkludierten Handys
monatlich kündbar

Stand: November 2022

Welche Art der Handynutzung ist für Kinder unter 18 Jahren angemessen?

Erziehungsberechtigte sind sich verständlicherweise unsicher, wie sie ihren Kindern eine altersgerechte Handynutzung ermöglichen können. Ein angemessener Smartphone-Umgang schließt vor allem zwei Aspekte ein: Die tägliche Nutzungszeit und die Art des ausgewählten Handytarifs. Empfehlungen zu beiden Themenbereichen finden Sie deshalb nachfolgend. 

Wie lang sollte die tägliche Nutzungszeit sein?

Erfahrene Pädagogen empfehlen häufig, Schülern Grenzen für die Smartphone-Nutzung zu setzen. Diese Empfehlung bezieht sich natürlich vor allem auf jüngere Schulkinder, die ihr eigenes Nutzungsverhalten noch nicht ausreichend selbst einschätzen und regulieren können. 

Begrenzungen der Handy-Nutzung sollten stets individuell festgelegt und an die Bedürfnisse der jeweiligen Person angepasst werden. Dennoch gibt es bestimmte Richtwerte, an denen sich Eltern orientieren können. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat zum Beispiel die folgenden Empfehlungen ausgegeben, an denen sich Erziehungsberechtigte orientieren können:

Neben der reinen Nutzungszeit ist vor allem entscheidend, auf welche Weise eine Person das Handy nutzt. Nicht-jugendfreie Inhalte sind natürlich alles andere als empfehlenswert, auch wenn sich die Nutzung auf wenige Minuten beschränkt. Ist der Umgang mit dem Handy verantwortungsvoll, sollte dem Kind auch mehr Nutzungszeit ermöglicht werden. 

  • Von 0 bis 3 Jahren: Für diese Altersgruppe lautet die Empfehlung ganz klar: Die Bildschirmzeit sollte so gering wie möglich ausfallen. Idealerweise haben Schulkinder in diesem Alter gar keinen Zugang zu Bildschirmmedien. Vielmehr wird in diesem Zeitraum empfohlen, Kinder durch Vorlesen mit Büchern vertraut zu machen. Akzeptabel sind zudem Hörbücher - jedoch sollte auch hier die täglich auf diese Weise verbrachte Zeit eine halbe Stunde nicht überschreiten. 
  • Von 3 bis 6 Jahren: Kinder dieser Altersgruppe sollten täglich maximal eine halbe Stunde lang Zugang zu Bildschirmmedien haben. Ein eigenes Handy empfiehlt sich hier nur im Einzelfall - zum Beispiel dann, wenn das Schulkind für die Erziehungsberechtigten unbedingt erreichbar sein soll.
  • Von 6 bis 10 Jahren: Sechs- bis Zehnjährige sollten täglich maximal eine Stunde Bildschirmzeit nutzen. In diesem Zeitraum entscheiden sich viele Erziehungsberechtigte, ihrem Kind das erste eigene Smartphone zu ermöglichen. 
  • Von 10 bis 12 Jahren: In diesem Entwicklungszeitraum empfiehlt sich eine Begrenzung der Nutzungszeit auf ca. eine Stunde pro Tag. Die meisten Schüler dieses Alters besitzen heute bereits ein eigenes Handy. 
  • Von 13 bis 14 Jahren: Für Dreizehn- bis Vierzehnjährige empfiehlt es sich, die tägliche Nutzungszeit auf maximal 1,5 Stunden zu begrenzen.
  • Von 15 bis 16 Jahren: Für Jugendliche dieses Alters wird generell empfohlen, die tägliche Nutzungszeit auf ca. 2,5 Stunden zu begrenzen. Jedoch überschreiten viele Jugendliche diesen Wert stark - auch hier ist also entscheidend, was für die individuelle Situation am sinnvollsten erscheint. 

Welche Arten von Handytarifen gibt es und für welche Altersgruppen eignen sie sich?

Ein entscheidendes Kriterium bei der Auswahl eines Mobilfunkangebots ist sicherlich die Tarifart, um die es sich handelt. Bei Schülern ist hierbei zu beachten, dass sich verschiedene Tarifarten für unterschiedliche Altersgruppen empfehlen. Was bei den einzelnen Modellen beachtet werden sollte, stellen wir Ihnen in den folgenden Abschnitten vor. 

Prepaid-Handytarife - Für jüngere Kinder besonders geeignet

Bei Prepaid-Handytarifen kaufen Verbraucher spezielle SIM-Karten, auf die Guthaben für die Mobilfunknutzung geladen werden kann. Dieses Guthaben kann dann flexibel eingesetzt werden, um zu telefonieren, SMS zu versenden und mobil im Internet zu surfen. Karten können in vielen Supermärkten, Tankstellen und online erworben werden. Guthaben kann an denselben Stellen flexibel auf die Karte gebucht werden. 

Einzeln abgerechnete Einheiten

Bei Prepaid-Tarifen mit einzeln abgerechneten Einheiten handelt es sich um das klassische Prepaid-Modell. Hierbei wird das erworbene Guthaben flexibel eingesetzt, um zu einem festen Preis zu telefonieren, zu surfen und SMS zu versenden. Leistungen wie unbegrenztes Datenvolumen sind bei dieser Tarifart also nicht inkludiert.

Dieses Prepaid-Modell bietet den Vorteil einer optimalen Kostenkontrolle: Da nur das Guthaben verbraucht werden kann, das zuvor erworben wurde, besteht keine Gefahr von unerwarteten Kosten. Die anfallenden Gebühren für die Handynutzung sind somit meist sehr gut überschaubar. Zudem stellt die Nutzung von Prepaid-Angeboten keine Vertragsbindung dar, weshalb Verbraucher jederzeit zu einem anderen Anbieter wechseln können.

Aufgrund beider Vorteile empfiehlt sich diese Tarifart insbesondere für jüngere Nutzer bis zu einem Alter von ca. 14 Jahren. Diese Zielgruppe kann mit einzeln abgerechneten Einheiten zu einem günstigen Preis die Vorteile des Mobilfunknetzes nutzen. Bei Bedarf kann der Anbieter und Mobilfunktarif zudem flexibel gewechselt werden. Dies kann bei Nutzern dieses Alters sehr praktisch sein, da sich die Nutzungsgewohnheiten während des Heranwachsens meist ändern.

Prepaid-Angebote mit einzeln abgerechneten Einheiten empfehlen sich insbesondere für Personen, welche die Leistungen des Mobilfunknetzes nur in begrenztem Umfang nutzen. Wer mäßig telefoniert, surft und SMS versendet, ist mit einem solchen Tarifangebot also sehr gut beraten. Dies trifft auf jüngere Kinder und Jugendliche häufig zu. Für Personen, die das Mobilfunknetz hingegen viel nutzen, empfehlen sich häufig Einheiten-Pakete oder Laufzeitverträge. Diese stellen wir Ihnen nachfolgend vor.

Einheiten-Pakete

Bei Einheiten-Paketen handelt es sich ebenfalls um ein Prepaid-Modell. Hierbei müssen die zu verbrauchenden Einheiten jedoch nicht einzeln erworben werden, sondern werden in Paketen verkauft. Kunden erwerben dann zum Beispiel eine bestimmte Anzahl an Frei-Minuten für die Telefonie oder GB für das Highspeed-Surfen. Das WhatsApp-Tarifangebot, das wir Ihnen weiter oben vorgestellt haben, fällt in diese Kategorie. 

Paketangebote dieser Art bieten den Vorteil, dass sie ihre Leistungen häufig zu bedeutend besseren Konditionen bieten als Modelle, welche die Einheiten einzeln abrechnen. Für Nutzer, die das Mobilfunknetz regelmäßig und in einem mäßigen Umfang nutzen, bieten sich solche Paketmodelle auch deshalb an, weil die inkludierten Einheiten in der Regel relativ gering gehalten sind. Schulkinder bis zum 14. Lebensjahr können von Tarifangeboten dieser Art deshalb besonders profitieren. Ob sich ein Paket- oder Einheiten-Tarif im Einzelfall empfiehlt, hängt immer von den individuellen Nutzungsgewohnheiten und Präferenzen ab. In jedem Fall lohnt es sich, die verfügbaren Tarifangebote zu vergleichen und das Tarifmodell mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis zu suchen.

Laufzeitverträge - Unsere Empfehlung für Jugendliche

Bei Laufzeitverträgen handelt es sich um Tarifmodelle, die zu festen monatlichen Kosten ein individuell festgelegtes Leistungspaket anbieten. Im Gegensatz zu Einheiten-Paketen binden sich Nutzer hierbei jedoch an einen Vertrag, der in der Regel eine Laufzeit von 12 bis 24 Monaten hat. Einige Young-Tarife setzen auch kürzere bzw. längere Laufzeiten an. 

Laufzeitverträge empfehlen sich unserer Einschätzung nach insbesondere für Jugendliche, die Wert auf ein hochwertiges Handy und ein gutes Leistungsspektrum legen. Beide Leistungen können Verträge dieser Art je nach Ausführung bieten. Laufzeitverträge mit und ohne inkludiertem Smartphone bieten dabei die folgenden Vor- und Nachteile: 

Smartphone-Tarife

Handytarife mit inkludiertem Endgerät werden heute von beinahe jedem Anbieter angeboten, der Laufzeitverträge im Sortiment hat. Hierbei wird ein Handyvertrag mit einer individuell festgelegten Laufzeit abgeschlossen. Während dieser wird dann mit der monatlichen Grundgebühr das Endgerät abbezahlt und gehört am Ende der Vertragslaufzeit dem Nutzer. Je nach hinzugebuchtem Modell fallen zu Beginn der Vertragslaufzeit zudem einmalige Kosten für die Bereitstellung des Endgeräts an. 

Smartphone-Tarife können eine gute Möglichkeit darstellen, Schülern die Nutzung eines technisch hochwertigen Handys zu ermöglichen. Wer die einmaligen hohen Kosten, die mit der Anschaffung eines Smartphones verbunden sind, scheut, kann mit einem solchen Tarifangebot gut beraten sein. Beachtet werden sollten jedoch natürlich die vergleichsweise lange Vertragslaufzeit sowie die hohen Kosten, die monatlich anfallen.

Flatrates ohne Hardware

Laufzeitverträge sind auch ohne inkludiertes Endgerät verfügbar. Solche Tarifangebote sind in der Regel bedeutend günstiger, bieten jedoch trotzdem ein gutes Leistungsspektrum. In Junge-Leute-Tarifen dieser Art sind in der Regel Allnet-Flatrates, Highspeed-Datenvolumen und SMS-Einheiten inkludiert. Neben den traditionellen Anbietern haben heute viele Mobilfunk-Discounter diese Art von Laufzeitvertrag im Sortiment. 

Flatrates ohne Hardware stellen häufig eine kostengünstige Alternative zu anderen Arten von Laufzeitverträgen dar. Wer bereits ein Handy besitzt und die festen monatlichen Kosten für diese Art von Vertrag nicht scheut, ist meist gut mit einem solchen Tarifangebot beraten. Da die inkludierten Leistungen sich jedoch nur wirklich lohnen, wenn sie auch genutzt werden, empfiehlt sich diese Tarifart eher für ältere Kinder ab 12-14 Jahren. Im Einzelfall kann die Nutzung eines solchen Vertragsangebots natürlich auch schon früher sinnvoll sein.

Was sollte ich über die derzeitige Rechtslage bei Handyverträgen für Schüler wissen?

Bei dem Abschluss eines Handytarifs für Schüler ist grundsätzlich zu beachten, dass minderjährige Personen in Deutschland nicht voll geschäftsfähig sind. Zwar akzeptieren manche Anbieter den Abschluss eines Handytarifs durch minderjährige Kunden trotzdem unter der Bedingung, dass eine Einwilligung der erziehungsberechtigten Personen vorliegt. Verpflichtet sind sie hierzu jedoch nicht und fordern Schüler meist auf, den Vertragsabschluss durch ein voll geschäftsfähiges Elternteil vorzunehmen.

Personen unter 7 Jahren dürfen in Deutschland hingegen keinerlei Verträge abschließen - dies gilt auch dann, wenn eine Einwilligung der Eltern vorliegt. Spezielle Handytarife für Schüler sind von dieser Regelung nicht ausgeschlossen. Die Einschränkung der Geschäftsfähigkeit junger Leute soll Minderjährige davor schützen, Vertragsverpflichtungen einzugehen, die sie in ihrem Alter noch nicht vollständig einordnen können. Handyverträge stellen eine langfristige Verpflichtung dar und fallen somit in diese Kategorie. Eine nicht-regelmäßige Zahlung der monatlichen Gebühren birgt zudem das Risiko einer Verschlechterung des Schufa-Scores. Auch vor diesem sollen Minderjährige geschützt werden. 

Erreicht der Schüler die Volljährigkeit noch während der Vertragslaufzeit, kann die Vertragsverpflichtung in der Regel von den Eltern auf die nun volljährige Person übertragen werden. Dann kann natürlich ein eigener Vertrag abgeschlossen werden, ohne dass die Zustimmung einer dritten Person erforderlich ist. Für Personen ab 18 empfehlen sich meist Junge-Leute-Tarife, die zwar nicht speziell auf Schüler ausgerichtet sind, jedoch trotzdem ein sehr gutes Leistungsspektrum zu vergünstigten Konditionen bieten. 

Vorteile eines Handyvertrags für Schüler

Handytarife, die speziell für junge Leute entworfen wurden, die noch die Schule besuchen, bieten eine Reihe von Vorteilen. Besonders interessant sind unserer Einschätzung nach die folgenden Aspekte:

  • Niedrige Kosten: Die Kosten, die für einen Schüler-Tarif anfallen, sind in der Regel überschaubar und werden von den Anbietern gezielt niedrig gehalten. 
  • Keine / kurze Vertragsverpflichtung: Für Schüler sind eine Reihe von Prepaid-Tarifangeboten verfügbar. Laufzeitverträge, die für diese Zielgruppe gedacht sind, sind häufig mit einer vergleichsweise kurzen Laufzeit verfügbar. Dies erlaubt es, den Handytarif bei Bedarf flexibel an die geänderten Nutzungsgewohnheiten des Schülers anzupassen.
  • Solides Leistungspaket: Schüler-Tarife bieten in der Regel alle Leistungen, die von dieser Zielgruppe gewünscht sind. Der Tarif ermöglicht es, mit einer All-Net-Flat in alle deutschen Netze und in das EU-Ausland zu telefonieren sowie SMS zu versenden. Ein Datenvolumen-Paket ist bei Laufzeitverträgen in der Regel ebenfalls inkludiert. 
  • Hinzubuchbare Hardware: Bei vielen Schüler-Tarifangeboten ist es möglich, Hardware im Rahmen des Vertrags hinzuzubuchen. So können Handys, die gut auf die Bedürfnisse von Schulkindern abgestimmt sind, gegen einen häufig geringen Aufpreis hinzugebucht werden. Auch Smart-Watches sind in der Regel verfügbar. Für Eltern bieten solche Geräte den Vorteil, dass ihre Kinder gut erreichbar sind und zudem im Notfall per GPS geortet werden können. 

Generell sind spezielle Tarifangebote für junge Leute eine bessere Wahl für minderjährige Nutzer als reguläre Tarife. Dies liegt insbesondere daran, dass diese Tarifart eine bessere Begrenzung von In-App-Käufen und nicht-jugendfreien Inhalten ermöglicht. Wenn möglich, empfehlen wir deshalb stets, eine solche Option zu wählen. 

Zudem sollte bei der Tarifwahl insbesondere das Alter des Kindes beachtet werden. Weiter oben haben wir Empfehlungen zusammengestellt, was die Tarifwahl für verschiedene Altersgruppen von Nutzern betrifft. Für ein optimales Nutzungserlebnis ist die richtige Wahl hierbei entscheidend. So lohnen sich die hohen Kosten für Laufzeitverträge für sehr junge Nutzern zum Beispiel meist nicht, da die bereitgestellten Leistungen nicht ausreichend ausgeschöpft werden. LTE-Tarife lohnen sich ebenfalls nicht, wenn der Nutzer nur sehr begrenzt im Internet surft. Prepaid-Angebote sind hier deshalb häufig eine bessere Wahl.

Worauf sollte bei der Handynutzung von Schülern geachtet werden?

Eltern sollten beachten, dass Smartphones, die von Kindern genutzt werden, speziell für diesen Zweck eingerichtet werden sollten. Dies stellt sicher, dass die Gerätenutzung für minderjährige Personen so sicher wie möglich ist. Welche Aspekte genau beachtet werden sollten, hängt jedoch immer vom Alter des Handynutzers ab. Als besonders wichtig schätzen wir bei der Einrichtung von Schülerhandys die folgenden Punkte ein:

  • Ortungsdienste: Einige Handymodelle bieten Ortungsdienste bereits vorinstalliert an. Mit der Hilfe solcher Software ist es Eltern möglich, Kinder mit ihrem eigenen Handy zu orten. Für Erziehungsberechtigte, die sich häufig Sorgen über den Aufenthaltsort ihres Nachwuchses machen, kann dies sehr hilfreich sein. Zudem können spezielle Apps gekauft werden, die präzise Ortungsdienste mit erweiterten Funktionen bieten. Möglich ist dies zum Beispiel mit FamiSafe Kinder-Tracker, Glympse oder Kaspersky SafeKids. 
  • Kindersicherung: Die meisten der gängigen Smartphone-Modelle bieten heute die Möglichkeit, mit Hilfe von speziellen Einstellungen einen Modus zu aktivieren, der nicht-jugendfreie Inhalte beschränkt. Auch Käufe, die mit dem Handy getätigt werden können, sind auf diese Weise begrenzt. Da diese Software kostenfrei und in der Regel vorinstalliert ist, lohnt sich eine Nutzung in jedem Fall. Immer häufiger sind zudem kostenfreie Apps verfügbar, welche die Smartphonenutzung für Minderjährige sicherer machen sollen. Solche Programme können zum Beispiel dabei helfen, kostenpflichtige In-App-Käufe zu vermeiden und nicht-jugendfreie Inhalte zu beschränken. Dabei bietet diese Software teilweise einen besseren Schutz als die bereits vorinstallierte Software des Herstellers. 
  • Roamingsperre: Auch das Einrichten einer Roamingsperre sollte auf dem Smartphone erfolgen. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn das Surfen über Einheiten einzeln abgerechnet wird und keine Telefon-Flatrate genutzt wird. Die EU-Roaming-Regelung begrenzt die zulässigen Kosten für die Internet-Nutzung innerhalb der Europäischen Union für Flatrate-Verträge. Außerhalb dieses Bereichs können dennoch sehr hohe Kosten anfallen, die mit einer Roamingsperre vermieden werden können. Sinnvoll ist die Einrichtung einer Roamingsperre deshalb vor allem für Schüler, die sich zeitweise außerhalb der EU aufhalten.
  • Einspeicherung von Notfallnummern: Eltern sollten nach Möglichkeit sicherstellen, dass wichtige Kontaktdaten auf dem Gerät ihrer Kinder gespeichert werden. Wichtig ist dies insbesondere für jüngere Schüler. Zu den Notfallnummern gehören insbesondere die Kontaktdaten von ausgewählten Familienmitgliedern. 
  • Einrichten von weiteren nützlichen Apps: Falls gewünscht, sind zudem diverse weitere Apps verfügbar, die Schüler dabei unterstützen können, für Prüfungen zu lernen. Diese sind häufig kostenfrei und können das Lernen bedeutend effektiver machen. Je nach Altersgruppe und Schulfach sind hier zum Beispiel GeoGebra Grafikrechner, DeepL oder Simple Club zu empfehlen. 

Wir empfehlen zudem, Schülern je nach Alter genau mit den Funktionen des Handys und den Tarifkonditionen vertraut zu machen. Ist mit dem Tarifangebot zum Beispiel keine Internet-Flatrate gebucht, sollten Kinder darauf hingewiesen werden, dass mit übermäßiger Nutzung der mobilen Daten zusätzliche Kosten anfallen können. Erziehungsberechtigte sollten sich hierfür ausreichend Zeit nehmen. Ab einem bestimmten Alter ist die Einführung in den neuen Handyvertrag dann jedoch überflüssig - wann genau dies der Fall ist, hängt auch hier stark vom Einzelfall ab. 

Wie finde ich günstige Handytarife für Schüler? 

Unser Handytarife-Vergleich ermöglicht es, mit geringem Aufwand günstige Handyverträge zu finden. Wichtig: Bei den meisten unserer Tarifangebote handelt es sich um reguläre Verträge für erwachsene Nutzer. Diese sind deshalb eher für ältere Kinder zu empfehlen. Sehr junge Nutzer profitieren hingegen eventuell mehr von einem speziellen Tarifangebot für ihre Altersgruppe. 

Schritt 1 - Für welche Tarifart interessiere ich mich?

Die Tarifart, die sich im Einzelfall am besten für einen Schüler eignet, hängt von diversen Faktoren ab. Besonders beachtet werden sollten hierbei unsere Hinweise zur Eignung verschiedener Tarifarten für unterschiedliche Altersgruppen weiter oben. Interessieren Sie sich für einen Laufzeitvertrag, empfiehlt sich unser Tarifrechner, der verfügbare Mobilfunkangebote verschiedener Arten und Tarifkonditionen miteinander vergleicht. Die folgenden Kriterien unterscheiden die verfügbaren Tarifangebote dabei:

  • Länge der Laufzeit: Die Länge der Laufzeit liegt in der Regel bei 12 bis 24 Monaten. Während dieses Zeitraums ist eine Kündigung des Mobilfunkvertrags nur in Ausnahmefällen möglich, wie etwa bei einer Preiserhöhung durch den Anbieter. Wir empfehlen deshalb, die Laufzeit so kurz wie möglich zu halten. Wer ein Tarifangebot ganz ohne Vertragslaufzeit wählen möchte, ist häufig mit einem Prepaid-Tarif gut beraten.
  • Kündigungsfrist: Die Kündigungsfrist entscheidet, mit welchem Vorlauf Sie Ihren Vertrag kündigen müssen, damit die Kündigung zu einem bestimmten Zeitpunkt rechtskräftig wird. Auch hier gilt: Die Kündigungsfrist sollte so kurz wie möglich ausfallen, um Ihnen ein hohes Maß an Flexibilität zu ermöglichen. 
  • Monatlicher Grundpreis: Der monatliche Grundpreis ist für viele Nutzer ein entscheidendes Kriterium bei der Tarifwahl. Viele Eltern wünschen sich verständlicherweise, dass die Höhe des Grundpreises für den Schüler-Tarif so gering wie möglich ausfällt. Wir empfehlen jedoch generell, vor allem auf ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu achten, da eine niedrige Grundgebühr allein nicht zu einem zufriedenstellenden Tarif führt. 
  • Leistungsumfang: Der Leistungsumfang eines Tarifangebots ist in unserem Vergleich genau aufgelistet. Der Umfang beschreibt dabei, welche Leistungen im monatlichen Grundpreis enthalten sind. Ist zum Beispiel eine Handy-Flat für alle deutschen Netze inkludiert? Bietet der Vertrag LTE All? Auch beim Leistungsumfang sollte vor allem auf ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis geachtet werden. 
  • Mobilfunknetz: In Deutschland gibt es derzeit drei verschiedene Mobilfunknetze. Verschiedene Tests zeigen immer wieder: Die Netze unterscheiden sich nur geringfügig in ihrer Mobilfunkqualität. Manche Nutzer bevorzugen jedoch einen bestimmten Anbieter, der zum Beispiel das Vodafone-Netz oder Telekom-Netz bietet. Bei der Wahl Ihres Handyvertrags ist also vor allem auch Ihre persönliche Netz-Präferenz entscheidend.

Idealerweise überlegen sich Eltern vor der Nutzung des Tarifrechners genau, wie ihre Idealvorstellungen der zukünftigen Tarifangebote aussehen. Dies macht den Vergleich später deutlich einfacher und weniger aufwändig.

Schritt 2 - Vergleichsrechner nutzen

Die Suchmaske unseres Vergleichsrechners erlaubt Nutzern, ihre persönlichen Tarifpräferenzen genau aufzulisten. Wünschen Sie sich zum Beispiel eine Allnet-Flat, ein bestimmtes Datenvolumen oder eine SMS-Flat? Durch das Setzen eines entsprechenden Hakens filtert unser Vergleichstool die verfügbaren Tarifangebote individuell anhand Ihrer Kriterien.

Mit einem Klick auf “Vergleichen” wird Ihnen dann eine Liste der besten verfügbaren Tarifangebote für junge Leute angegeben. Bei den einzelnen Verträgen ist dabei jeweils genau aufgelistet, welche Konditionen Ihnen geboten werden. Hierzu gehören zum Beispiel das inkludierte Datenvolumen oder das Vorhandensein einer All-Net-Flat bzw. SMS-Flat.

Schritt 3 - Handytarif abschließen 

Die Liste der verfügbaren Tarifangebote können Sie nun nutzen, um Ihren persönlichen Handyvertrag-Vergleich vorzunehmen. Haben Sie sich für ein Angebot entschieden, können Sie Ihren Vertrag direkt online auf der Website des Anbieters unterzeichnen. Zu diesem Zweck leiten wir Sie auf Wunsch mit einem Klick zum Anbieter weiter.

Die Vertragsunterzeichnung muss bei jungen Leuten, die noch minderjährig sind, wie bereits erwähnt, durch eine erwachsene Person vorgenommen werden. Dies ist in nur wenigen Minuten online oder bei einigen Anbietern auch über eine Bestell-Hotline möglich.

FAQ - Häufig gestellte Fragen zu Handyverträgen für Schüler

Personen, welche die Volljährigkeit noch nicht erreicht haben, sind in Deutschland nicht geschäftsfähig. Dies bedeutet, dass sie alleine keine rechtsbindenden Verträge abschließen können - in diese Kategorie fällt auch ein Handy-Vertrag. Der Tarif muss vielmehr über eine erwachsene Person abgeschlossen werden. In der Regel handelt es sich hierbei um einen Erziehungsberechtigten, der die finanzielle Verantwortung für die Handynutzung übernimmt.

Die Tarifangebote, die wir für Schüler empfehlen können, hängen stark von der einzelnen Person ab, für die der Vertrag abgeschlossen werden soll. Je nach Alter des Nutzers und Wünschen bezüglich des Leistungsspektrums bietet Vodafone zum Beispiel sehr attraktive Tarifangebote an, die unter der Bezeichnung GigaMobil Young laufen. Mit diesen Mobilfunkangeboten kann das Vodafone-Netz inklusive mobilem Internet zu sehr günstigen Konditionen genutzt werden.

LTE ist eine Bezeichnung für einen Netzstandard, der auch 4G genannt wird. Dieser ermöglicht eine besonders reibungslose mobile Nutzung des Internets. Junge Leute, wie Schüler und Studenten, wissen diese Leistung meistens sehr zu schätzen. Um die Vorteile dieses Netzstandards nutzen zu können, wird jedoch ein entsprechend modernes Smartphone benötigt.

Studenten nutzen in der Regel Tarifangebote mit Young-Vorteil, die ein solides Leistungspaket zu günstigen Konditionen bieten. Für jüngere Schüler werben einige Anbieter hingegen mit speziellen Mobilfunkverträgen, die umfassende Möglichkeiten zur Kindersicherung des Endgeräts und eine volle Kostenkontrolle bieten. Die anfallenden Kosten sind bei Schüler-Tarifen zudem meist deutlich niedriger als bei Tarifangeboten für Studenten.

Welche Art von Handytarif sich für eine individuelle Person eignet, hängt von diversen Faktoren ab. Besonders entscheidend sind zum Beispiel das Alter und die Präferenzen der Erziehungsberechtigten hinsichtlich Möglichkeiten zur Einschränkung von nicht-jugendfreien Inhalten. Generell empfehlen sich für minderjährige Nutzer jedoch meist günstige Handytarife, die speziell für jüngere Altersgruppen konzipiert wurden. Diese erlauben zum Beispiel ein einfacheres Sperren von bestimmten Inhalten und bieten Leistungen, die optimal auf jüngere Nutzer abgestimmt sind.

Die Antwort auf die Frage nach der optimalen Tarifart richtet sich vor allem nach den individuellen Umständen im Einzelfall. Entscheidend ist insbesondere das Alter des Schülers. Für jüngere Nutzer empfehlen sich häufig Prepaid-Karten, da diese eine sehr gute Kostenkontrolle und ein solides Leistungsspektrum bieten. Ältere Nutzer bevorzugen hingegen Laufzeitverträge. Diese stellen moderne Hardware und häufig ein größeres Spektrum an Inklusiv-Leistungen bereit.

Einen pauschalen Zeitpunkt, zu dem ein neuer Vertrag am besten abgeschlossen werden sollte, lässt sich nicht eindeutig festlegen. Wir empfehlen vielmehr, regelmäßig die verfügbaren günstigen Tarife zu vergleichen. Besteht aktuell ein Laufzeitvertrag, kann es zudem sinnvoll sein, diesen bereits kurz nach dem Vertragsabschluss zum Laufzeitende zu kündigen. Dies stellt sicher, dass am Ende der Laufzeit ausreichend zeitlicher Spielraum vorhanden ist, um einen neuen Vertrag mit eventuell angepassten Leistungen abzuschließen.

In welcher Höhe der Handytarif Datenvolumen bereitstellen sollte, hängt von diversen Faktoren ab. Besonders entscheidend ist auch hier häufig das Alter des Nutzers: Während jüngere Kinder häufig mit sehr wenig GB LTE-Volumen auskommen, benötigen Jugendliche in der Regel deutlich mehr GB. Es ist normal, dass sich die Nutzungsgewohnheiten von Schülern mit ihrem Alter weiterentwickeln. Mit zunehmendem Alter wird dann in der Regel auch zusätzliches Datenvolumen benötigt. Studenten benötigen zum Beispiel meist mehr GB als jüngere Schüler.

Seit Mitte 2017 gilt EU-weit das sogenannte EU-Roaming-Gesetz. Dieses Gesetz regelt die Mobilfunknutzung im europäischen Raum. Anbieter sind seither verpflichtet, die Leistungen, die mit dem Vertrag erworben wurden, zu den gleichen Konditionen im gesamten EU-Ausland zu ermöglichen. Dies bedeutet dann zum Beispiel, dass die vereinbarten GB Datenvolumen in Deutschland genau so wie in Spanien, Italien und Griechenland verbraucht werden können. Separate Kosten fallen hierfür nicht an. 

Für das nicht-europäische Ausland gelten jedoch weiterhin andere Konditionen als in dem Land, in dem der Mobilfunkvertrag abgeschlossen wurde. Dies sollte bei der Nutzung des mobilen Internets im Ausland unbedingt beachtet werden, da sonst hohe Kosten auf den Nutzer zukommen können.

Günstige Handyverträge können mit unserem Vergleichsrechner mit deutlich geringerem Aufwand gefunden werden als mit einer eigenständigen Recherche. Unser Vergleichstool vergleicht für Sie die besten Handytarife für Schüler. Dabei haben Sie jederzeit einen transparenten Überblick über die genauen Vertragskonditionen, wie etwa die Laufzeit oder das Inklusiv-Datenvolumen. Abschließen können Sie Ihren neuen Junge-Leute-Tarif dann ganz einfach direkt auf der Website des Anbieters. Auf diese leiten wir Sie auf Wunsch mit einem Klick weiter.