Breitbandanschluss: Wie finde ich den passenden Tarif?

Ihr Ratgeber zum Thema Breitbandanschluss

Sie interessieren sich für einen Breitbandanschluss und suchen einen umfassenden Ratgeber zum Thema? Von Kabel bis Glasfaser: Wir informieren Sie über die verschiedenen Breitband-Arten und die wichtigsten Informationen zum Internetzugang. Mit unserem Tarif-Finder finden Sie zudem mit geringem Aufwand ein passendes Angebot und in unserem Ratgeber zur Testung der Internet-Geschwindigkeit erfahren Sie, wie Sie schnell und kostenfrei die Qualität Ihres Anschlusses testen können.

Breitbandanschluss: Definition & Anbieter im Vergleich

Gründe für einen Breitbandanschluss-Vergleich:

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Was versteht man unter einem Breitband-Internet?

Breitband-Internet erlaubt eine besonders reibungslose Nutzung des Internets durch hohe Übertragungsraten von großen Datenmengen. Der Begriff “Breitband” beschreibt dabei eine Reihe von Übertragungsstandards mit jeweils unterschiedlichen Geschwindigkeiten, welche auch Bandbreiten genannt werden. Hierbei werden mindestens mehrere MBit pro Sekunde heruntergeladen. Ein Upload von Daten ist meist jedoch deutlich langsamer, was den Nutzungsgewohnheiten der meisten Verbraucher in Deutschland entgegenkommt. 

Breitband-Internet kann auf verschiedenen Wegen genutzt werden. Die möglichen Anschlussmöglichkeiten sind hierbei die folgenden:

  • DSL
  • ISDN
  • All-IP
  • Mobilfunknetze
  • Kabel
  • Glasfaser

Die Surf-Geschwindigkeit hängt stark von dem gewählten Anschluss ab. Zudem sollten beiden verschiedenen Anschlussarten jeweils unterschiedliche Vor- und Nachteile beachtet werden. Für die unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedener Verbraucher sind deshalb häufig voneinander abweichende Anschlussarten zu empfehlen. 

Unser Ratgeber bietet Ihnen eine umfassende Übersicht über die wichtigsten Aspekte rund um den Breitbandanschluss. Wir erklären Ihnen dabei ausführlich die hierzulande möglichen Anschlussarten. Mit unserem Tarifrechner finden Sie zudem innerhalb weniger Minuten ein passendes Angebot für Ihre Internetversorgung, mit dem Sie rundum zufrieden sein können. 

Verschiedene Breitband-Arten - Welche gibt es und was sind die Unterschiede?

In Deutschland werden derzeit diverse Breitband-Arten genutzt, die jeweils unterschiedlichen Bedürfnissen entgegenkommen. Einen Überblick der wichtigsten Verbindungsarten finden Sie in den folgenden Abschnitten. 

Der Vorläufer des Breitband-Internets: ISDN

ISDN steht für “Integrated Service Digital Network”. Hierbei handelt es sich genau genommen nicht um eine Breitbandtechnologie. Vielmehr stellt ISDN eine Schmalband-Verbindung dar, die bei weitem nicht so hohe Übertragungsraten wie reguläres Breitband-Internet bietet. 

ISDN wird bereits seit 1989 genutzt. Ihre niedrige Bandbreite erlaubt lediglich einen sehr langsames Up- und Download. Dementsprechend ist die Technologie heute recht veraltet und damit nicht mehr zeitgemäß.

Durch den starken Ausbau der Breitbandnetze wird das ISDN-Netz in Deutschland von Telekom, Vodafone und Telefónica voraussichtlich bis Ende 2022 gänzlich abgeschaltet werden.

ISDN baut auf zwei gleichzeitig nutzbaren Leitungen für die Telefonie sowie einer zusätzlichen Internet-Leitung auf. Zum Zeitpunkt der ersten Installation des Schmalbands hat dies den Internetzugang in Deutschland revolutioniert. Die Sprachqualität und Surfgeschwindigkeit waren jedoch vergleichsweise schlecht: Für Up- und Download sind lediglich 64 kBit pro Sekunde möglich.

Ein zentrales Merkmal eines ISDN-Anschlusses ist zudem die statische Anbindung, die hier zwischen zwei Parteien geschaffen wird. Diese Verbindung wird zur Kommunikation nur zwischen diesen Parteien, nicht aber von weiteren Personen genutzt. Bei modernen Breitbandanschlüssen ist dies heute in der Regel anders. 

DSL, ADSL und VDSL 

DSL steht für “Digital Subscriber Line”. Hierbei handelt es sich um den ersten weitflächig in Deutschland eingeführten Breitbandanschluss. Dieser wurde von 1999 an stetig ausgebaut. Ein wichtiger Unterschied zu ISDN ist hierbei, dass die DSL-Technik keine statische Anbindung zweier Parteien nutzt. Vielmehr nutzen diverse Personen die gleichen Infrastrukturen. Eine solche Leitung wird auch als “Shared Medium” bezeichnet. 

VDSL ermöglicht hingegen ein besonders schnelles Breitband-Internet, das zwar auf der DSL-Technologie aufbaut, jedoch ein deutlich besseres Surf-Erlebnis ermöglicht. Bei der “Very High Speed Digital Subscriber Line” handelt es sich damit um einen technischen Fortschritt, der die Daten-Infrastruktur in Deutschland stark bereichert. Bestimmte Nutzungsarten können von VDSL besonders profitieren: Die hohe Bandbreite wird zum Beispiel für Online-Spiele und internetbasiertes Fernsehen benötigt.

Die Bezeichnung ADSL steht für “Asymmetrie Digital Subscriber Line”. Hierbei wird sich darauf bezogen, dass für den Up- und Download unterschiedliche Übertragungsraten ermöglicht werden. Der Download ist dabei meist deutlich schneller. Da dies optimal zu den Bedürfnissen vieler Verbraucher passt, sind DSL-Anschlüsse mit ADSL-Standard heute weit verbreitet. 

Bei allen DSL-Technologien wird die Internetnutzung zu Hause in der Regel mit Hilfe eines WLAN-Routers ermöglicht. Diese DSL-Technik wird meist von den Internet-Providern gegen eine Leihgebühr bereitgestellt und nur selten von den Verbrauchern selbst besessen. 

All-IP

All-IP stellt eine der derzeit modernsten Arten von Breitband-Internetanschluss in Deutschland dar. Hierbei läuft jegliche Kommunikation über eine einzelne Leitung. Die Kommunikation, die auf diese Weise ermöglicht wird, ist auf einem Internet-Protokoll, auch IP genannt, basiert und somit stark digitalisiert. All-IP trennt Daten- und Sprachdienste nicht wie ISDN, DSL und VDSL zuvor und stellt somit einen enormen Fortschritt dar. Der notwendige Netzausbau wird derzeit in Deutschland von den großen Providern stark vorangetrieben.

All-IP bietet dabei unter anderem den Vorteil einer außergewöhnlich guten Sprachqualität für Telefonate. Dies erlaubt eine klare Kommunikation und kann Missverständnisse, wie etwa beim Kommunizieren von Kontaktdaten per Telefon, vermeiden. Gesprochenes wird hierfür in Daten umgewandelt und über die All-IP-Leitungen an den Zielort gesandt.

Der All-IP-Internetzugang ist für Unternehmen besonders interessant, da mit ihrer Hilfe Mobiltelefone in bestehende Telefonanlagen integriert werden können. Hiermit können Kunden eine bessere Erreichbarkeit geboten werden; Zum Beispiel auch dann, wenn Mitarbeiter im Home Office sind. 

Kabel

Beim sogenannten Kabel-Internet handelt es sich um eine Alternative zum herkömmlichen DSL-Anschluss. Während DSL das Telefonnetz nutzt, um eine Breitbandverbindung bereitzustellen, wird hierbei das TV-Kabelnetz genutzt. Breitbandkabel sind unter Umständen weniger störanfällig als Digital Subscriber Lines, weshalb sie von einigen Verbrauchern bevorzugt werden. Auch sind sie eine Alternative für Personen, die keine Möglichkeit zur Nutzung des DSL-Netzes haben, und ermöglichen zudem sehr hohe Surf-Geschwindigkeiten. Breitband-Kabel-Anschlüsse werden jedoch von vergleichsweise wenigen Providern angeboten.

Soll in einer Wohnung zum ersten Mal Kabel-Internet genutzt werden, ist unter Umständen eine technische Aufrüstung notwendig. So muss häufig zunächst die Antennendose mit einem Zusatz-Modell mit Internetzugang versehen werden. Dies ist dann notwendig, wenn es sich bei der vorhandenen Hardware um ein TV-Kabel handelt, das nicht für die Internetnutzung vorgesehen ist. Die zusätzliche Dose kann mit Hilfe eines F-Steckers an die bestehenden Geräte angeschlossen werden. 

Glasfaser

Unter einer Glasfaser-Verbindung versteht man einen Breitbandanschluss, der ein besonders reibungsloses Surfen ermöglicht. Die Verbindungen, die den Zugang zum Internet ermöglichen, sind dabei jedoch nicht wie bei anderen Übertragungsstandard aus Kupfer, sondern wie der Name bereits vermuten lässt aus Glasfasern gefertigt. Diese ermöglichen eine deutlich schnellere Übertragung von Daten und somit eine größere Bandbreite.

Besonders interessant ist dieser Übertragungsstandard insbesondere für Personen, die regelmäßig große Datenmengen runter- oder hochladen. Dies ist zum Beispiel bei der Nutzung einiger Online-Spiele notwendig, jedoch auch für Video-Konferenzen im Homeoffice. Eine reibungslose Nutzung solcher Dienste ist häufig nur mit einer Glasfaser-Verbindung möglich. 

Bundesweit wird derzeit viel Kapital in die Glasfaser-Infrastruktur investiert. Das Ziel ist es, diesen Übertragungsstandard in den nächsten Jahren weitflächig einzuführen. Dies wird als wichtiger Bestandteil der Modernisierung der digitalen Infrastruktur Deutschlands angesehen. 

Mobilfunk-Breitbandnutzung

Auch die mobile Breitbandnutzung hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Besonders beliebt sind heute die folgenden Übertragungsstandards:

LTE

Die Bezeichnung “LTE” steht für Long Term Evolution. Sie bezeichnet einen Mobilfunk-Standard Mobilfunk und wird auch 4G genannt. Den meisten Verbrauchern ist LTE für die mobile Datennutzung mit Handys und Smartphones ein Begriff, da Long Term Evolution heute in vielen Regionen für die Kommunikation mit SIM-Karten genutzt wird. Auch viele günstige Tarife bieten heute Leistungen mit 4G. 

Die Abdeckung des LTE-Netzes ist vergleichsweise gut. Jedoch gibt es auch hier unterversorgte Gebiete, die sich mit einem niedrigeren Übertragungsstandard begnügen müssen. Hierbei handelt es sich vor allem um den ländlichen Raum. Ein rasches Surfen ist auch mit dem Vorläufer von 4G möglich. Hierbei handelt es sich um 3G, welches jedoch in den kommenden Jahren vollständig mit dem LTE-Netz ersetzt werden soll.

5G

Unter 5G versteht man einen Übertragungsstandard, der die Leistungen von Long Term Evolution noch überschreitet und besonders hohe Datenraten innerhalb kürzester Zeit übertragen kann. Diese hohen Geschwindigkeiten ermöglichen vor allem Nutzern des mobilen Surfens ein besonders angenehmes Nutzungserlebnis. 

Die Telekom ist derzeit führend im Ausbau der 5G-Infrastruktur. Jedoch treiben auch die anderen Netzbetreiber, Telefónica und Vodafone, den Ausbau zunehmend voran und arbeiten an Lösungen, um in Deutschland schnelleres mobiles Surfen zu ermöglichen.

Was sollte ich über Breitbandanschlüsse wissen?

Um einen Breitband-Tarif auswählen zu können, der optimal zu den persönlichen Umständen und Bedürfnissen passt, sollten Verbraucher über einige zentrale Begriffe und Konzepte gut informiert sein. Die wichtigsten stellen wir Ihnen deshalb nachfolgend übersichtlich vor. 

Die Internetleistung 

Unter der Internetleistung versteht man die Geschwindigkeit, mit der tatsächlich gesurft werden kann. Gemessen werden kann diese mit Hilfe der Breitbandmessung der Bundesnetzagentur. Werden die durch den Provider zugesicherten Werte regelmäßig unterschritten, bietet dies eventuell die Grundlage für eine Entschädigungsforderung. 

Mindestanforderungen an Internetanbieter

Im reformierten Telekommunikationsgesetz wurde festgelegt, dass Internetprovider bestimmte Mindestanforderungen erfüllen müssen. Diese wurden folgendermaßen festgelegt:

  • Upload mit mindestens 1,3 Mbit/s
  • Download mit mindestens 10 Mbit/s
  • Reaktionszeiten des Breitbandzugangs von maximal 150 Millisekunden

Die neue Verordnung soll den Standard der Datenübertragung in Deutschland verbessern und zur Digitalisierung beitragen. Für Verbraucher bedeutet dies nun konkret, dass auch die günstigsten Angebote der Provider diese Mindestanforderungen nicht unterschreiten dürfen. Häufig werden deshalb zu denselben Kosten bessere Leistungen angeboten. 

Die Mindest-, Normal- und Höchstbandbreite

Bei der Buchung eines Tarifs für einen Breitbandanschluss ist die mögliche Surfgeschwindigkeit häufig ein entscheidendes Kriterium. Beachtet werden sollte stets, dass sich die zugesicherten Upload- und Download-Geschwindigkeiten in der Regel stark unterscheiden. 

Vor dem Abschluss eines Internettarifs ist es deshalb zunächst wichtig zu wissen, was die Begriffe “Mindest-“, “Höchst-“ und “Normalbandbreite” beschreiben:

Mindestbandbreite

Bei der Mindestbandbreite handelt es sich um den Übertragungsstandard, der durch den Provider in jedem Fall zugesichert wird. Dies wird auch “garantierte Datenübertragungskapazität” genannt und ist in den Vertragsdokumenten genau festgehalten. 

Normalbandbreite

Die Normalbandbreite beschreibt, welche Übertragungsrate regulär erreicht werden kann. Von diesem Wert sollte die Internetgeschwindigkeit in nicht mehr als 5% der Fälle abweichen. Somit ist die Normalbandbreite besonders aussagekräftig für den zu erwartenden Surfstandard eines Internettarifs und sollte damit der Fokus des Angebotsvergleichs sein. 

Höchstbandbreite

Bei den Angaben, die im Tarif zu der Datenübertragungsrate gemacht werden, handelt es sich in der Regel um Höchstbandbreiten. Diese beschreiben, welche Geschwindigkeit mit dem Tarif maximal erreicht werden kann. Möglich muss dieser Standard jedoch nicht ständig, sondern lediglich mindestens einmal täglich sein. 

Verfügbarkeit von Breitbandinternet

Leider gibt es in Deutschland derzeit teils gravierende Unterschiede, was den Ausbau der Breitbandversorgung angeht. Während manche Regionen eine flächendeckende Versorgung mit einem Glasfaserkabel-Breitbandzugang haben, sind in anderen Gebieten keine solch schnellen Surf-Geschwindigkeiten möglich.

Vor der Buchung eines Internettarifs sollte deshalb genau geprüft werden, welchen Surf-Standard die örtliche Technik überhaupt ermöglicht. Dies betrifft zum einen den öffentlichen Beitbandausbau. Zum anderen ist es jedoch auch entscheidend, was die eigenen technischen Geräte leisten können. Die Buchung eines Tarifs mit unbegrenzter Nutzung der LTE-Technologie macht zum Beispiel wenig Sinn, wenn das genutzte Endgerät nicht 4G-fähig ist. Durch die Auswahl eines passenden Tarifs können auf diese Weise häufig unnötige Kosten für nicht genutzte Leistungen vermieden werden. 

So finden Sie das passende Breitband-Angebot

Die Suche nach einem individuell zugeschnittenen Breitband-Angebot wird durch unser Vergleichstool stark vereinfacht. Wir vergleichen dabei unabhängig, kostenlos und ganz anhand der Kriterien, die Sie angeben. Wie ein solcher Vergleich möglich ist, erfahren Sie in den nachfolgenden Abschnitten. 

Schritt 1 - Auswahl der gewünschten Verbindungsart

Am Anfang der Breitband-Suche steht die Auswahl der gewünschten Verbindungsart. Eine Übersicht über Ihre Optionen in diesem Bereich haben wir weiter oben für Sie zusammengestellt. Die Auswahl der geeigneten Breitbandart hängt nicht nur von Ihren Präferenzen, sondern vor allem auch vom individuell Möglichen ab. So ist die Internetnutzung in manchen Regionen Dank des Einsatzes von Glasfaserkabeln so schnell, dass andere Verbindungsarten wenig attraktiv sind. In anderen Regionen zeigt sich die gegenteilige Situation und manche Breitbandarten sind erst gar nicht verfügbar. Aktuell ist dies zum Beispiel häufig beim 5G-Verbindungsstandard der Fall, der sich noch im Aufbau befindet. 

Schritt 2 - Eingabe der Suchkriterien in unser Vergleichstool

Haben Sie ein klares Bild davon, für welche Breitbandart Sie sich interessieren, können Sie zur Eingabe Ihrer Suchkriterien in die Maske unseres Vergleichstools übergehen. Hierbei sind unter Anderem die folgenden Aspekte wichtig:

  • Interessieren Sie sich für ein Solo- oder Kombi-Angebot?
  • Wie lang soll die Vertragslaufzeit sein?
  • Mit welcher Übertragungsrate möchten Sie surfen?
  • Interessieren Sie sich für spezielle Zusatzleistungen, wie etwa einen Wechselbonus?
  • Welche Kosten sind Sie bereit, monatlich zu zahlen?
  • Haben Sie eine Präferenz bezüglich des Anbieters, bei dem Sie den Internettarif abschließen möchten?

Möglichst genaue Angaben zu Ihren persönlichen Präferenzen erleichtern Ihre Suche später deutlich, da unser Vergleichstool in diesem Fall möglichst genaue Ergebnisse liefern kann. Wir empfehlen deshalb unbedingt, möglichst viele und akkurate Angaben zu machen. 

Welche Internetgeschwindigkeit sollte ich buchen?

Übertragungsrate in Mbit/s Anzahl Personen im Haushalt Details der Internetnutzung
10-17 eine -reguläres Surfen
-Social Media
-wenig datenintensive Online-Spiele
-generell nur wenige und nicht datenintensive Downloads
17-50 eine -Video-Chats in guter Auflösung
-einige, auch datenintensivere Downloads
-etwas datenintensiveres, moderat genutztes Online-Gaming
-Multimedia-Apps
51-99 zwei -gleichzeitige datenintensive Down- und Uploads
-Triple Play
-datenintensiveres, häufig genutztes Online-Gaming
100-199 zwei -sehr rasches Surfen
-datenintensive Down- und Uploads
-Streaming in 4K- und HD-Auflösung
-sehr häufig genutztes, sehr datenintensives Gaming
200 und mehr drei und mehr -sehr schnelles Surfen, auch bei gleichzeitiger Nutzung mehrerer Haushaltsmitglieder
-datenintensive Down- und Uploads
-HD- und 4K-Streaming
-Triple Play
-ideal auch für Homeoffice (zum Beispiel Videokonferenzen in hochaufgelöster Qualität)
-Haushalts-Management mit Smart-Home-Applications

Schritt 3 - Vergleich der Angebote und Auswahl eines Anbieters

Haben Sie die Eingabe Ihrer Suchkriterien abgeschlossen, können Sie das Tool mit einem Klick dazu auffordern, Ihnen eine Liste der passenden Angebote aller DSL-Anbieter bereitzustellen. Dabei sind die wichtigsten Vertragskonditionen jeweils genau aufgelistet, um Ihnen einen möglichst transparenten Überblick zu geben. 

Beim angezeigten Preis sollten Sie besonders beachten, ob im Tarif bereits die benötigte Hardware inkludiert ist. Ohne diese ist es, wie bereits zuvor erwähnt, nicht möglich, die Leistungen des Internettarifs auch zu nutzen. Ist das Gerät nicht bereits in der Grundgebühr enthalten, sollte die zusätzliche Leihgebühr deshalb unbedingt berücksichtigt werden, bevor eine Entscheidung für oder gegen ein Unternehmen getroffen wird. 

Schritt 4 - Vertragsabschluss

Haben Sie sich für einen Provider und Tarif entschieden, steht vor der Internetnutzung natürlich noch der Vertragsabschluss an. Dieser kann in der Regel online durchgeführt werden und ist direkt auf der Website des Providers möglich. 

Vor dem Vertragsabschluss wird zukünftigen Kunden mit einem entsprechenden Produktdatenblatt noch einmal die Gelegenheit gegeben, die Buchung des Tarifs genau zu überdenken. Die Bereitstellung dieser Informationen ist gesetzlich vorgeschrieben und muss in einer leicht verständlichen, übersichtlichen Form erfolgen. 

Bei Ihrem Vertragsabschluss einigen Sie sich mit dem Provider auch darauf, ab wann die benötigte Hardware bereitgestellt und der Anschluss freigeschaltet wird. Ab diesem Zeitpunkt beginnt dann auch die Laufzeit des Tarifs. Dies bedeutet auch, dass Sie ab diesem Stichtag zu den regelmäßigen Zahlungen verpflichtet sind, die zuvor vertraglich vereinbart wurden. 

Welche Vor- und Nachteile eines Breitbandanschlusses sind zu beachten?

Internetzugänge, die die Breitbandtechnologie nutzen, haben sich in Deutschland längst etabliert und werden mittlerweile von den meisten deutschen Haushalten genutzt. Trotzdem gilt es, bei DSL-Angeboten und Kabel-Anschlüssen gewisse Vor- und Nachteile zu beachten:

Vorteile Nachteile
-für Personen im Homeoffice häufig unerlässlich -dauerhafte monatliche Kosten
-sehr schnelles Internet -häufig lange Vertragslaufzeiten
-viele Online-Leistungen sind nur mit Breitbandinternet nutzbar (z.B. Online-Games) -je nach Region teilweise nur sehr niedrige Übertragungsraten verfügbar
-DSL-Tarife können die bereits vorhandene Telefonleitung nutzen; Kabel-Angebote den vorhandenen Kabelanschluss -Breitbandinternet ist nicht in jeder Region Deutschlands verfügbar
-die Internetverbindung besteht ständig und muss nicht einzeln ein- oder ausgeschaltet werden -gewisse Sicherheitsrisiken (können jedoch mit Firewall weitgehend ausgeglichen werden)
-es wird in der Regel nicht nach genutztem Datenvolumen, sondern mit einem Festpreis abgerechnet -nicht alle Telefon- und Kabel-Anschlüsse können für einen Breitbandzugang genutzt werden

Die Nachteile einer solchen Internetverbindung leiten sich also hauptsächlich aus Begrenzungen der regionalen Verfügbarkeit und potenziell kostspieligen Tarifen mit langer Vertragsbindung ab. Während die Internetprovider mit Hochdruck daran arbeiten, ersteres zu verbessern, bietet unser Vergleichstool gute Chancen, einen günstigen und individuell zugeschnittenen Internettarif zu finden. Somit überwiegen die Vorteile von einem Highspeed-Internetanschluss unserer Einschätzung nach die Nachteile bei weitem. 

Wie kann man die eigene Surfgeschwindigkeit testen? 

Eine Messung der derzeitigen Surfgeschwindigkeit ist mit dem entsprechenden Messtool der Bundesnetzagentur möglich. Dieses kann von Verbrauchern kostenfrei genutzt werden. Zur Nutzung der App ist zwar ein Download notwendig. Dieser ist jedoch nicht sehr datenintensiv und sollte deshalb für die meisten Verbraucher möglich sein. 

Auch stellt die Bundesnetzagentur eine Browser-Messung zur Verfügung. Hierzu ist kein vorheriger Download notwendig. Die Messdaten sind hierbei jedoch eventuell weniger akkurat. Soll das Messergebnis genutzt werden, um später einen Antrag auf eine Minderung der Grundgebühr oder Sonderkündigung durchzusetzen, ist deshalb die Nutzung der App empfehlenswert.

Die Mess-App bietet zudem die Möglichkeit, Details zu den vereinbarten Vertragsleistungen anzugeben. Anhand dieser wird dann geprüft, ob der Verbraucher einen Anspruch auf eine Kostenminderung oder eine außerordentliche Kündigung hat. Dies macht Verbraucherrechte deutlich transparenter und hilft dabei, gegen nicht-rechtmäßige Geschäftspraktiken der Provider vorzugehen. 

Wie sollte ich vorgehen, wenn meine Surfgeschwindigkeit den vertraglich vereinbarten Standard regelmäßig unterschreitet?

Das Telekommunikationsgesetz regelt die Rechte von Verbrauchern im Bereich von Kommunikations-Tarifen. In diesem Rahmen wird auch genau festgehalten, wie gravierend ein Leistungsmangel sein muss, damit Verbrauchern ein Recht auf eine Entschädigung oder DSL-Sonderkündigung zusteht. 

Wann kann ich eine Entschädigung verlangen?

Eine Entschädigung steht Verbrauchern dann zu, wenn bestimmte Fristen hinsichtlich der Länge und des Ausmaßes einer Störung überschritten werden. 

Eine Entschädigung ist jedoch in bestimmten Fällen nicht möglich. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die Schädigung durch den Kunden selbst zu verantworten ist. Auch Schäden an den Leitungen in Folge von höherer Gewalt berechtigen nicht zu einer Minderung der Grundgebühr. Dies schließt zum Beispiel Stürme und Fluten mit ein. 

Wann ist eine Sonderkündigung möglich?

Bei einer Sonderkündigung haben Verbraucher die Möglichkeit, ihr Vertragsverhältnis vorzeitig zu beenden. Die eigentlich vereinbarte Laufzeit ist dann hinfällig. Ein solches Recht steht Verbrauchern jedoch nur in einer Reihe von eng festgelegten Umständen zu. Darunter finden sich zum Beispiel die folgenden:

  • Ankündigung einer Preiserhöhung seitens des Providers
  • dauerhafte Leistungsmängel (z.B. Surfgeschwindigkeit deutlich niedriger als vereinbart)
  • Störungen werden nicht rechtzeitig behoben bzw. Techniker erscheinen mehrfach nicht zum vereinbarten Termin
  • Versterben des Vertragsnehmers

Entschädigung und Sonderkündigung einfordern

Die Verbraucherzentrale stellt Internetkunden für die obigen Situationen einen  Musterbriefgenerator zur Verfügung. Dieser macht es besonders einfach, Minderungen einzufordern und Kündigungen einzureichen und ist deshalb sehr empfehlenswert.

FAQ - Häufig gestellte Fragen zum Breitbandanschluss

Glasfaser-Anschlüsse fallen in die Kategorie des Breitbandinternets. Glasfaser-Internet stellt eine der derzeit fortgeschrittensten Internettechnologien dar und ermöglicht die Nutzung besonders schnellen Internets. Leider ist dies momentan nicht für alle Verbraucher möglich: Der Ausbau des Glasfasernetzes wird zwar vorangetrieben, ist jedoch aktuell weit davon entfernt, flächendeckend zu sein.

Die Kosten für einen Breitbandanschluss sind stark vom Provider und dem gewählten Tarif abhängig. Zudem spielt der aktuelle Wohnort eine Rolle, da dies beeinflusst, welche Anbieter verfügbar sind. Auch das Alter des Vertragsnehmers ist wichtig, da die meisten Provider spezielle Tarife für junge Verbraucher anbieten. 

Generell können langsamere Internettarife bereits ab ca. 15 Euro monatlich gefunden werden. Soll schnelleres Surfen ermöglicht werden, können entsprechende Tarife jedoch auch deutlich über 50 Euro monatlich kosten.

Die Breitbandbieter, aus denen derzeit in Deutschland ausgewählt werden kann, decken sich großteils mit den Mobilfunk-Providern. Besonders beliebt sind zum Beispiel T-Mobile, Vodafone, o2 sowie 1&1. Zwar bieten auch einige Discount-Unternehmen entsprechende Tarife an. Jedoch nutzen diese häufig nur eine Kooperation mit einem größeren DSL-Anbieter. Lidl Connect kooperiert aktuell zum Beispiel mit Vodafone. 

Im Bereich des Kabel-Internets besteht eine deutlich geringere Auswahl an Providern. Breitbandkabel-Zugänge stehen zum Beispiel Easy, o2, Kabel Deutschland und Cablesurf zur Verfügung. Hierbei gibt es häufig auch attraktive Kombi-Tarife mit inkludiertem Kabelfernsehen.

Ein wichtiger Aspekt der DSL-Technik ist die geteilte Nutzung der Breitband-Infrastruktur mit anderen Nutzern. Hierbei wird die Breitbandversorgung in der Regel zunächst an ein Multifunktionsgehäuse geleitet. Dieses befindet sich an einem öffentlichen Ort unweit vom Wohnort des Verbrauchers entfernt. Die Bereitstellung der Breitband-Kapazität erfolgt zwar für jeden Haushalt mit einem eigens dafür vorgesehenen Kabel. Jedoch kann es vorkommen, dass die Breitband-Signale bei gleichzeitiger Nutzung des Internets mit anderen Haushalten gestört werden. Up- und Downloads sind dann häufig nur sehr langsam möglich oder ganz gestört.

Ein DSL-Breitbandanschluss kann nur mit der dafür notwendigen Hardware genutzt werden. Hierbei handelt es sich meist um einen WLAN-Router, in dem gleichzeitig ein Modem integriert ist. Ein solches Gerät wird Ihnen in der Regel durch den Provider zur Verfügung gestellt. Bei einigen Tarifen fallen hierfür jedoch zusätzliche Kosten an, was bei der Angebotswahl unbedingt beachtet werden sollte.

Triple Play wird in der Internetbranche genutzt, um Kombi-Tarife zu bezeichnen. In der Regel handelt es sich hierbei um eine Telefon-, TV- und Breitband-Flat. Auch sind Angebote mit Kabelempfang verfügbar.

Die Regelungen bezüglich der Kündigung eines solchen Vertrags sind gesetzlich genau festgelegt. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Kündigungsfrist, an die Sie sich halten müssen. Angaben dazu, welche Frist in Ihrer Situation gilt, finden Sie in Ihrem Internetvertrag. Ihren Anbieter sollten Sie in jedem Fall frühstmöglich über Ihren Kündigungswunsch informieren. 

Planen Sie einen Anbieterwechsel, kann der zukünftige Provider den Wechsel häufig für Sie organisieren. Die Kündigung wird dann von diesem Unternehmen durchgeführt. Dies ist ein äußerst praktischer Service, der meist auch bedenkenlos genutzt werden kann. Verbraucher, die eine Sonderkündigung durchführen möchten, sollten diese jedoch idealerweise eigenständig einreichen, um eine fristgerechte Kündigung des Internet-Tarifs zu garantieren.

Laut dem statistischen Bundesamt ist der Zugang zu Breitbandinternet in Deutschland in den letzten Jahren deutlich flächendeckender geworden. In 2020 war in 90% der Privathaushalten eine schnelle Internetnutzung möglich. Dabei sind jedoch auch deutliche regionale Unterschiede zu beachten. Die Ausstattung mit hochwertigem Internet ist in Nordrhein-Westfalen zum Beispiel deutlich besser als in Baden-Württemberg. Weitereführende Informationen zu den jeweiligen regionalen Netzabdeckungen finden Sie im Breitbandatlas der Bundesnetzagentur.