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Günstige Wohn­gebäude­versicherung im Vergleich

Für wen kommt die Wohngebäudeversicherung infrage?

Jede finanzierte Immobilie muss versichert werden – aus gutem Grund. Nur die wenigsten Immobilienbesitzer verfügen über den finanziellen Hintergrund, um bei einem Totalverlust ihre Immobilie ohne Einbußen sofort ersetzen zu können. Aber auch schon kleinere Schäden würden manchen Hausbesitzer vor eine Herausforderung stellen. Eine umfassende Wohngebäudeversicherung sollte folglich ein Muss für jeden Eigentümer sein.
Sie bietet finanziellen Schutz bei Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel und auf Wunsch auch Elementarschäden. Die Wertermittlung der Versicherungssumme erfordert eine gewisse Sorgfalt. Der Wohngebäudeversicherungsvergleich führt Schritt für Schritt durch diesen Prozess.

Bauart und Region beeinflussen die Versicherungsprämie

Wenn Sie ein Gebäude versichern, beeinflusst seine Bauart maßgeblich die Höhe der Prämie. Ein einfaches Fertighaus aus den 60er Jahren ist bei Feuer stärker gefährdet als ein massives Steinhaus. Ein Reetdach wiederum bedeutet auch bei einem Klinkerhaus eine erhöhte Feuergefahr.

Neben der Bauweise wirkt sich auch die Region in Deutschland auf die Kosten der Wohngebäudeversicherung aus. Hintergrund ist die Einteilung Deutschlands in die fünf sogenannten ZÜRS-Zonen durch die Versicherer. Diese Zonen reflektieren die Sturmhäufigkeit und das Sturmschadenrisiko in der jeweiligen Region.

Den Leistungsumfang der Wohngebäudeversicherung ermitteln

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Versicherern liegen vor allem im Leistungsumfang. Bei kaum einer Sachversicherung sind die Abweichungen in den Details so häufig wie bei der Wohngebäudeversicherung. Eine detaillierte Übersicht finden Sie im Wohngebäudeversicherungsvergleich in den Übersichten der einzelnen Anbieter.

Beispiel: Leitungswasserschäden

Versicherungsnehmer sollten darauf achten, dass nicht nur Schäden durch die wasserführenden Rohre im Haus oder bis zur Hauswand versichert sind. Je nach Versicherer kann sich die Deckung bis zur Grundstücksgrenze oder über die Grundstücksgrenze hinaus bis zum Anschluss an den Hauptkanal erstrecken.

Beispiel: Umfang der Aufräumarbeiten

Angenommen, es kommt zu einem Sturm- oder Brandschaden, nach welchem Aufräumarbeiten notwendig sind. Der Versicherungsvergleich zeigt, bis zu welcher Höhe Aufräumarbeiten versichert sind. Das gilt im Übrigen auch für Bewachungskosten, wenn das Gebäude nicht mehr zu verschließen ist und bewacht werden muss.

Beispiel: Sengschäden

Für den Baustein "Feuer und Blitzschlag" bietet sich auch ein schönes Beispiel in Bezug auf die kleinen Unterschiede. Ein Feuer ist als offene Flamme definiert. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass ein Sengschaden, der nur schwelt, zunächst nicht versichert ist. Wer dieses Risiko versichert wissen möchte, muss im Vergleich darauf achten, dass der Anbieter Sengschäden explizit mitversichert.

Grobe Fahrlässigkeit

Die Frage der groben Fahrlässigkeit wird gerade im Zusammenhang mit der Feuerdeckung oft relevant. Einige Versicherer schließen grobe Fahrlässigkeit aus, andere limitieren die Leistungen in diesem Fall, und manche bieten eine umfangreiche Deckung. Die Antworten auf all diese Fragen der unterschiedlichen Deckungsvorgaben finden sich über den Vergleich. Die Details selbst über Tarifanfragen bei den einzelnen Anbietern zu ermitteln, wäre eine Sisyphosarbeit, die kaum zeitnah zum Ziel führt.

Wohngebäudeversicherung kündigen

Finden Sie im Wohngebäudeversicherungsvergleich zeigt, dass bessere Leistungen zum gleichen Preis oder gleiche Leistungen zu einer günstigeren Prämie erhältlich sind, liegt ein Wechsel der Versicherung nahe. Die Kündigung muss zum Ende des Versicherungsjahres in schriftlicher Form erfolgen. Eine E-Mail ist aber durchaus ausreichend.

Handelt es sich bei dem laufenden Vertrag um eine Police mit mehrjähriger Dauer, kann die Kündigung erstmalig zum Ende des dritten Versicherungsjahres erfolgen.

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