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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Ökostrom


Ökostrom

Erneuerbare oder regenerative Energien bezeichnen Energieformen aus nachhaltigen Quellen. Anders als die fossilen Energieträger Öl, Kohle und Gas, deren Verfügbarkeit endlich ist und deren Verbrennung darüber hinaus klimaschädliche Emissionen verursacht, sind regenerative Energien nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich. Der Ausbau der regenerativen Energien ist darum nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern auch ökologisch vorteilhaft.

Mit der Nutzung erneuerbarer Energien kann jedes Jahr die Freisetzung vieler Millionen Tonnen des klimaschädlichen CO2 vermieden werden. Die Förderung regenerativer Energiequellen wird deshalb von der nationalen und internationalen Politik maßgeblich unterstützt. Zu den erneuerbaren Energien zählen Windenergie, Wasserkraft, Sonnenenergie, Erdwärme, Biomasse und Geothermie.

Der Bezug von Ökostrom ändert zunächst nichts am Strom, der aus der Steckdose kommt. Der ökologische Beitrag von Ökostromkunden besteht darin, dass der Anteil der erneuerbaren Energien an der Gesamtmenge des produzierten Stroms beständig wächst und weiter ausgebaut wird. Viele Ökostromtarife sind mittlerweile günstiger als die besten Angebote des örtlichen Grundversorgers.

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