KfW gibt seit Anfang Januar wieder Zuschüsse für das Beseitigen von Barrieren

Rund 13 Millionen Menschen in Deutschland sind älter als 65 Jahre. Für viele von ihnen ermöglichen barrierefreie Wohnungen, länger in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Das Beseitigen von Stolperfallen in der eigenen Wohnung wird jetzt wieder mit Geld vom Staat gefördert: Die KfW gibt seit 4. Januar 2017 Zuschüsse bis 6.250 Euro zur Umrüstung. Auch Maßnahmen gegen Wohnungseinbrüche werden finanziell unterstützt. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Hauseigentümer sollten sich im Zuge einer energetischen Sanierung daher überlegen, ob sie gleichzeitig auch barrierereduzierende Maßnahmen umsetzen. „Die Kombination der Maßnahmen senkt die Kosten, da Mehrfacharbeiten wegfallen“, rät Petra Hegen von Zukunft Altbau.

„Barrierefreie Wohnungen passen zu allen Lebenslagen“, bestätigt auch Carmen Mundorff von der Architektenkammer Baden-Württemberg. „Der Aufwand, eine Wohnung entsprechend umzubauen, ist im Normalfall überschaubar. Es reichen wenige intelligent geplante Maßnahmen aus.“ Dazu gehörten vor allem das Entfernen von Schwellen und die Änderung des Türaufschlags nach außen bei Bädern.

Wer demnächst energetisch sanieren möchte, sollte sich die Chance nicht entgehen lassen, auch das Haus oder die Wohnung barrierefreier zu gestalten. „Beide Themenbereiche in einem Zuge anzugehen, senkt die Kosten der Gesamtmaßnahme, da Planer und Handwerker nicht zweimal beauftragt werden müssen. Die oft störenden Umbauarbeiten erfolgen zudem nur einmal“, sagt Petra Hegen von Zukunft Altbau. Gute Ansprechpartner für die Planung der energieeffizienten Modernisierung sind energetisch spezialisierte Architekten, Ingenieure und Gebäudeenergieberater. Auf die Barrierefreiheit haben sich viele Architekten und Innenarchitekten spezialisiert – sie können beispielsweise über die Architektenkammer Baden-Württemberg gefunden werden.

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